| Hauptvorträge im Plenum |
- Leistungsunterschiede zwischen Schulen und Schularten - Befunde und Konsequenzen für Schulleitungen
Nationale und internationale Vergleichsstudien berichten für Deutschland beträchtliche Unterschiede zwischen Schularten sowie zwischen Schulen in den Leistungen, aber auch in anderen Merkmalen. Der Vortrag präsentiert Befunde aus den jüngsten Untersuchungen auf der Primar- und Sekundarstufe und geht der Frage nach, welche Bedingungen für die Unterschiedlichkeit identifiziert werden können. Sie erkennen dadurch, was Sie in der Schulleitung tun können, um Qualitätsunterschiede zwischen Schulen zu verringern.
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Freitag, 16. März 2012 11:45 bis 12:30 |
- Rede von Ties Rabe, KMK Präsident 2012
 © Michael Zapf |
Ties Rabe, Präsident der Kultusministerkonferenz 2012, Hamburger Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung, Politiker (SPD) |
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Freitag, 16. März 2012 17:15 bis 18:00 |
- Team macht Individualisten stark
Egal, ob im sportlichen Wettkampf oder bei der Leitung schulischer Projekte: Im Team ist man stärker. Wie durch organisatorische Konstanz die Identität im Team geschaffen wird und wie aus großartigen Einzelkämpfern eine hervorragende Mannschaft gebildet wird. Vertrauen in das Individuum beflügelt den Teamgeist und Teamgeist beflügelt jeden Einzelnen, Bestleistung zu vollbringen und für die gemeinsame Sache zu kämpfen. Lassen Sie sich von einem der weltbesten Schiedsrichter inspirieren.
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Urs Meier, einer der besten und bekanntesten Schiedsrichter der Welt (war FIFA und UEFA Referee) und der bekannteste Fussballakteur der Schweiz |
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Samstag, 17. März 2012 12:15 bis 12:45 |
- Wie lassen sich Schulen in Lernwerkstätten verwandeln?
Wer meint, dass Schüler ohne Druck nichts lernen, kann auch nicht glauben, dass es Schulen geben könnte, in die die Schüler so gern gehen und in denen sie so viele stärkende eigene Erfahrungen machen, dass sie weinen, wenn Ferien sind. Solchen Schulverantwortlichen ist es unvorstellbar, dass Schulen ohne Schulklassen funktionieren könnten, ohne Lehrplan und ohne Unterrichtsstunden im 45-Minutentakt. Undenkbar ist es für alle, die an den negativen Erfahrungen ihrer eigenen Schulzeit noch immer leiden, dass Schüler weder Angst vor Lehrern noch vor Lernkontrollen haben, dass sich die Schüler dort in altersgemischten Lerngruppen bestimmte Themen und Inhalte selbst erarbeiten und dabei mehr voneinander lernen als von ihren Lehrern. In solchen Schulen machen die Schüler ihre wichtigsten Lernerfahrungen auch nicht in der Schule, sondern draußen im richtigen Leben, in der Natur, in den Stadtteilen und den Kommunen, in den benachbarten Betrieben. Wie man Schulen in solche Lernorte der Zukunft verwandelt und welche Rolle die Schulleiter dabei spielen, davon handelt dieser Vortrag.
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Prof. Dr. Gerald Hüther, Präsident der Sinn-Stiftung, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg |
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Samstag, 17. März 2012 10:30 bis 11:15 |
- Expertenblitzlicht: Externe Evaluation, Qualitätsanalyse, Schulvisitation. Ist das sinnvoll?
Seit einigen Jahren hat die externe Evaluation in Form von Schulinspektion, Schulvisitation, Qualitätsanalyse u.ä. Einzug in deutsche Schulen gehalten. Die Resonanzen und Reaktionen können unterschiedlicher nicht sein. Von uneingeschränkter Zustimmung bis zu strikter Ablehnung erstreckt sich die Bandbreite fachlicher und emotionaler Befindlichkeit. Das Expertenblitzlicht will das Pro und Kontra ebenso beleuchten wie eine dritte Position, nämlich externe Evaluation im Grundsatz zu bejahen aber mit deutlich weniger Aufregung, Aufwand, Belastung und Stress für die einzelne Schule.
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Wulf Homeier, Präsident Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim |
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Dr. Erika Risse, Schulberaterin/Schulleiterin a.D., Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime |
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Samstag, 17. März 2012 11:45 bis 12:15 |
- Expertenblitzlicht: Gute Schule - mit oder ohne Schulleitung?
Experten stellen ihre Standpunkte ins Blitzlicht und diskutieren brisante Fragen: Braucht überhaupt jede Schule eine Schulleitung? Muss die Schulleitung unbedingt Lehrer gewesen sein – oder doch besser Jurist, Manager, Verwaltungsfachmann? Muss man die Schulleitung als eigenen Beruf anerkennen? Muss die Schulleitung ein Kollegialorgan sein? Experten stellen Fragen, die noch viel zu selten gestellt wurden. Freuen Sie sich auf frische Impulse, neue Gedanken und erhellende Kontroversen!
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Prof. Dr. Hans-Peter Füssel, Stellvertretender Leiter der Arbeitseinheit Steuerung und Finanzierung beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) |
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Rudolf Meraner, Direktor des Bereichs Innovation und Beratung im Deutschen Bildungsressort der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol |
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Jörgen Lindholm, Vizepräsident ETUCE/EIE (Europäisches Gewerkschaftskomitee Bildung und Wissenschaft/Education International Europe), Leiter der ETUCE-Arbeitsgruppe Schulleitung, Stockholm (englischer Beitrag mit Simultanübersetzung) |
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Freitag, 16. März 2012 10:30 bis 11:15 |
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| Preworkshops |
- Im Tandem führen - „Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.“
Die Doppelspitze - ein Zauberwort für den Umgang mit einem heterogenen Kollegium? Für den Umgang mit einer großen Kolleginnen- und Kollegengruppe? Eine Entlastung für den Schulleiter? Für die Kolleginnen und Kollegen? Die Grundlage für wertschätzendes, effektives und erfolgreiches Führen? Lernen Sie die Einflussfaktoren kennen und trainieren und reflektieren Sie Methoden und Techniken für Ihren Schulalltag!
- Neu in der Schulleitung - Neue Herausforderungen für die Schulleitung - Neue Wege mit der Schulleitung
Das neue Amt als Schulleiter wirft viele Fragen auf. Aber auch für Schulleiter mit Erfahrung gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Der Workshop richtet sich an Bewerber für Schulleiterstellen, Schulleiter in den ersten zwei Amtsjahren sowie Schulleiter, die vor neuen Aufgaben stehen. Sie erhalten Tipps und Impulse, wie Sie an das neue Amt herangehen bzw. entdecken neue Wege für sich und Ihre Schulleitung. Sie tauschen sich mit Kollegen in ähnlichen Positionen aus und holen sich das Rüstzeug, um dauerhaft erfolgreich zu bleiben.
- Team- und Konfliktmanagement im Kollegium
Kommunikation ist die Basis für erfolgreiche Teamarbeit! Mit angemessener Kommunikation lassen sich Missverständnisse vermeiden, Vorurteile abbauen, Konflikte lösen sowie die Leistung und Motivation des Kollegiums positiv beeinflussen. Entwickeln Sie in Ihrem Kollegium eine Kommunikations- und Kooperationskultur, in der man Schule gemeinsam gestaltet! Dieser Workshop liefert Ihnen dazu die wichtigsten Voraussetzungen: Sie lernen, wie Sie Konflikte professionell angehen und wie Sie als Führungskraft die Entwicklung Ihres Kollegiums zu einem Team fördern können.
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Frank Hielscher, Trainer, Coach und Prozessbegleiter, Referent der Heraeus Bildungsstiftung |
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Heike Petersen, Beraterin, Coach, Trainerin, Referentin der Heraeus Bildungsstiftung |
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Donnerstag, 15. März 2012 14:30 bis 18:00 |
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| Praxisforen |
| Schwerpunkt 1: Führung und Personal |
- Die zentrale Bedeutung von Schulleitung für die Qualität und Entwicklung von Schule - Anforderungen an zeitgemäßes Schulmanagement
Das Umfeld, in dem Schulen arbeiten, ist im Umbruch: Wie alle gesellschaftlichen Bereiche wird auch Bildung und Erziehung von Wandlungsprozessen beeinflusst. Zudem verändern konkrete bildungspolitische Reformen die Struktur des Schulsystems und die Arbeit in den Einzelschulen. Dadurch müssen sich auch die Rolle und Funktion des Schulleiters bzw. der gesamten Schulleitung seit einigen Jahren erheblich wandeln. Zu den tradierten und sowieso vielfältigen Aufgabenfeldern von Schulleitung kommen neue hinzu, Schwerpunkte verschieben sich, und auch die gewohnten Tätigkeiten verändern ihre Gestalt. Im Vortrag erfahren Sie, welche künftigen Aufgaben auf Schulleitungen zukommen, welche Spannungen sich ergeben und wie zeitgemäßes und zukunftsweisendes Führungsverhalten aussieht.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Führen und Leiten durch Präsenz statt mentalen Absentismus - Das Schulleitertagebuch für achtsame Zeitnutzung
Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, und wenn ihr steht, dann geht ihr schon! Die Vielfalt der Leitungsaufgaben zwingt Schulleitungen zum Multitasking mit der Gefahr trotz mental-emotionaler Abwesenheit effektiv zu agieren. Ausgehend von der Notwendigkeit zu emotionaler und mentaler Achtsamkeit für die jeweiligen Personen und Aufgaben werden Möglichkeiten zur Diagnose und Selbstkontrolle von Emotionen, Tätigkeiten und Zeitnutzung erläutert. Das Zeit-Stimmungstagebuch wird in seinem Nutzen für Lehrkräfte und Schulleitungen vorgestellt.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Führung durch mittleres Management am Beispiel Südtiroler Schulen
Eine Schulleiterin und eine Lehrerin stellen ihre (unterschiedlichen) Sichtweisen dar Von Schulleitungen wird viel verlangt: Auf der einen Seite sollen sie den vielfältigen Ansprüchen der Schule und der Politik genügen, haben immer wieder mit einer eingeschränkten "Leitung" zu kämpfen und tragen dennoch die Gesamtverantwortung gegenüber dem Kollegium, dem nichtpädagogischen Personal, den Eltern, den Schülern - und auch diese haben die unterschiedlichsten Interessen, die von der Leitung berücksichtigt werden sollen. Die Schulleiterin Martina Adami und die Lehrerin Maria A. Muther, die seit Jahren im mittleren Management ihrer Schulen in Südtirol tätig sind, zeigen in ihrem Vortrag, wie Führung durch Vernetzung besser zu verankern und erfolgreicher zu machen ist.
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Dr. Martina Adami, Südtirol (Italien) Schulleiterin des Humanistischen Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“ in Bozen |
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Dr. Maria Aloisia Muther, Südtirol (Italien) Vorsitzende des ASM (Arbeitskreis südtiroler Mittel-, Ober- und Berufschullehrer/innen), Lehrerin für literarische Fächer an der Mittelschule Latsch) |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Führungspotenziale in der Schule erkennen und fördern
In den Schulen findet derzeit ein Generationenwechsel statt. Dabei müssen auch Funktionen unterhalb der unmittelbaren Führungsebene neu besetzt werden. Dazu werden alle Lehrkräfte benötigt, die sich über den Unterricht hinaus an Organisations- und systemischer Unterrichtsentwicklung beteiligen wollen und können. Wo sind unentdeckte Talente und Potenziale in Ihrem Kollegium? In diesem Praxisforum entdecken Sie, wie wertvoll Methoden der systematischen Personalentwicklung in der Schule sind und wissen danach, woran Sie Potenzialträger im Schulalltag erkennen.
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Gesundheit im Lehrerberuf erhalten und stärken - Was können die Schulleitungen tun?
Mit der Potsdamer Lehrerstudie wurde systematisch die gesundheitliche Situation von Lehrerinnen und Lehrern untersucht. Die dabei gewonnenen Ergebnisse weisen auf dringenden Veränderungsbedarf hin. In diesem Vortrag soll es insbesondere darum gehen, was die Lehrerinnen und Lehrer selbst, vor allem aber auch die schulischen Leitungskräfte tun können, um sowohl die Risiken als auch die Ressourcen für die Lehrergesundheit aufzudecken und nach Wegen zu suchen, wie erstere zurückgedrängt und letztere gezielt genutzt werden können. Den Schulleitungen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Im Fokus der Schulleitung: Professionalität des Kollegiums. Erfahrungen aus Finnland (in deutscher Sprache)
Im Mittelpunkt des Praxisforums steht: Mit welchem Konzept und welchen Instrumenten arbeitet Schulleiterin Marjut Kleemola, um das Kollegium für neue Wege im Unterricht zu gewinnen und das Lernen, Kernaufgabe jeder Schule, zu verbessern. Welche sind die richtigen und die weniger richtigen Schritte gewesen und welche Schlussfolgerungen lassen sich aus dem Prozess ziehen. Marjut Kleemola, Rektorin einer gymnasialen Oberstufe, stellt ihre Schule in Turku vor, die eng in die Lehrerausbildung der Universität Turku eingebunden ist und Referendare ausbildet.
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Marjut Kleemola, Turku (Finnland) Leiterin der Gymnasialen Oberstufe von Turun Normaalikoulu, Finnland |
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Lernziel "emotionale Kompetenz" - ein Beitrag zur effektiven Stressregulation in Ihrem Schulalltag
Zahlreiche Lehrkräfte finden ihren Berufsalltag als belastend, viele erreichen nur mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihre Pensionierung. Ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen erlebt zahlreiche Belastungssituationen sogar tagtäglich, aber effektive Präventionsprogramme gibt es überwiegend für Schülerinnen und Schüler. Lassen Sie sich inspirieren und lernen Sie in diesem Praxisforum ein effektives Konzept für Ihre persönliche Stressregulation im Schulalltag kennen.
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Katharina Aschenbach, zertifizierte TeK-Trainerin, Lehrerin am Bernhard-Riemann-Gymnasium Scharnebeck |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Schulleiter und Schulleiterinnen als moderne Führungskräfte
Das Berufsbild der Schulleitung ändert sich so stark wie noch nie: Es kommen nicht nur neue Aufgaben hinzu, sondern auch bisherige Arbeiten müssen neu angegangen werden. Das Management einer Schule erfordert viel mehr Eigenverantwortung und Engagement und ist bereits vergleichbar mit dem Führen eines Unternehmens. Dieses Praxisforum zeigt Ihnen, wie Sie sich darauf am besten vorbereiten, wenn Sie bereits in der Schulleitung mitarbeiten oder sich für die Mitarbeit in der Schulleitung interessieren.
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Hans-Reiner Soppa, Vorstandsvorsitzender und Direktor der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg, Steinbach/Schwäbisch Hall |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 - 10:15 |
- Selbstständige Schule und moderne Schulaufsicht - Wie kooperiert zeitgemäße Schulaufsicht als regionale Qualitätsagentur mit den Schulen in der Bildungsregion auf ihrem Weg zu mehr Eigenverantwortung?
Sehen Sie am Beispiel einer Bildungsregion, wie 122 öffentliche Schulen aller Schulformen gemeinsam, in enger Kooperation mit dem zuständigen Staatlichen Schulamt, den kommunalen Schulträgern und weiteren Protagonisten, ihren Weg zur Stärkung der schulischen Eigenverantwortung und zur Qualitätssteigerung bereitet haben. Die dazu notwendigen Beratungs-, Unterstützungs-, Qualifizierungs-, Service- und Aufsichtsleistungen werden beschrieben und die Schlussfolgerungen für die neue Rolle und Funktion der Schulaufsicht, aber auch der Schulleitungen, gezogen.
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Volker Blum, Leitender Schulamtsdirektor a.D. des staatlichen Schulamts für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis in Rüsselsheim |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Selbstständige Schulen brauchen moderne Führung
Mit der Entwicklung der selbstständigen Schule kommen auf Sie andere und neue Herausforderungen zu. Welche neuen Aufgaben gibt es in der selbstständigen Schule? Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sind in der Schulleitung gefragt? Dieses Praxisforum gibt klare Antworten: Sie wissen danach, welche Aus- und Fortbildung für die selbstständige Schule sinnvoll ist und wie Sie sich punktgenau qualifizieren.
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Umgang mit alltäglichen Herausforderungen
In diesem praxisorientierten Forum bekommen Sie einen Handwerkskasten voller Methoden und Techniken an die Hand, sich selbst und Ihre Kollegen, so zu führen, dass Sie Freude haben, gesund bleiben und mit Belastungen konstruktiv umgehen. Sie reflektieren Ihr Verhalten und können es im alltäglichen Tun entsprechend zielorientiert steuern und anpassen.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Verwendung von Feedbackverfahren in der Schule
Wer in der Schulleitung arbeitet, steht hohen und immer neuen Anforderungen gegenüber. Rückmeldungen gibt es meistens nur dann, wenn etwas nicht optimal gelaufen ist. Ehrliches und konstruktives Feedback ist hilfreich, um das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und sich selbst weiterzuentwickeln. In diesem Praxisforum erfahren Sie, wie Sie Feedback von der Schulgemeinde einholen und für sich verwerten können.
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Ulrike Reif, Personal- und Organisationsentwicklung an Schulen, Heraeus Bildungsstiftung |
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Christian Barnhausen, Berater für strategische Personal- und Organisationsentwicklung, meta | five GmbH - human performance consulting, Referent der Heraeus Bildungsstiftung |
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Was sind und soll denn "Ständige Vertretung von Schulleitung"?
Die Idee der eigenverantwortlichen Schule setzt sich immer mehr durch. Professionelle Schulleitungen bekommen durch die konsequente Ziel- und Qualitätsorientierung immer mehr Aufgaben – nicht nur nach innen, sondern auch nach außen. Und mehr Aufgaben von Schulleitung erfordern mehr Ressourcen für Führung. Am Beispiel des „Niedersächsischen Modells“ sehen Sie in diesem Vortrag, was die Idee von Ständiger Vertretung ist, nach welchem Konzept die Führungskräfte "neuen Typs" qualifiziert werden und welche Erfahrungen bisher mit diesem Schritt in Richtung "organisierte verteilte Führung" gemacht wurden.
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Dr. Herbert Asselmeyer, Direktor organization studies, Universität Hildesheim, Weiterbildungsbereich organization studies |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
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| Schwerpunkt 2: Schul- und Qualitätsentwicklung |
- Standortfaktor Bildung
Schule ist heute mehr denn je ein Standortfaktor. In unserer technologiegestützten Wirtschaft ist eine hochwertige Bildung entscheidend für die Innovationskraft und damit Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser Zusammenhang ist inzwischen nicht mehr umstritten. Was heißt dies aber konkret für die Schulleitungen? Schulen und Unternehmen arbeiten zunehmend zusammen. Dies gilt vor allem für den Bereich der Berufsorientierung und Ausbildungsreife und den Übergang Schule – Beruf. Dabei fallen die einzelnen Schwerpunkte der Kooperation unterschiedlich aus - je nach lokalem Bedarf. Unser Forum zeigt, wie sich vor Ort Netzwerke zwischen Schulen, Unternehmen und weiteren Partnern etablieren können und wie vor allem die Berufsorientierung dabei systematisiert werden kann. BDA-Vizepräsident Dr. Gerhard F. Braun wird die Bedeutung der Schule für die Wirtschaft und die Fülle der Kooperationsmögflichkeiten von Schulen und Betrieben aufzeigen. Christoph Sochart und Dr. Heike Hunecke präsentieren als konkretes und aktuelles Beispiel das Netzwerk MINT in Düsseldorf 2011 und das Siegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Einbeziehung der MINT-Förderung in das Schulentwicklungskonzept - Neue Konzepte für das entdeckende Lernen und schülerzentrierte Lehren
Die Schulen werden heutzutage kritisch hinterfragt, ob sie dem gesellschaftlichen Auftrag nach einer fundierten MINT-Bildung Rechnung tragen und wie sie neue pädagogische Ansätze für einen praxisnahen und zeitgemäßen MINT-Unterricht vorantreiben. Diese Ansätze stehen im Mittelpunkt der Bildungsaktivitäten der Siemens Stiftung: Mit Pädagogenfortbildungen, Schülerwettbewerb, Unterrichtsmaterialien und Experimentierkästen bietet die Stiftung einen guten Mix an Projekten für die Förderung eines schülerzentrierten und motivierenden MINT-Unterrichts.
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Evaluationswerkzeuge erfolgreich einsetzen - Praxisbericht und Diskussion zum Einsatz in der Grundschule
Evaluationswerkzeuge erfolgreich einsetzen Praxisbericht und Diskussion zum Einsatz in der Grundschule Schulen auf der ganzen Welt bemühen sich, durch den effektiven Einsatz von Technologie eine bessere Lernerfahrung zu bieten, denn Schülerinnen und Schüler benötigen Schlüsselkompetenzen für das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. Die Evaluationswerkzeuge im „Innovative Schools Programm“ von Microsoft Deutschland bieten eine gute Möglichkeit, diesen Prozess auf Basis wissenschaftlich fundierter Instrumente selbstgesteuert zu begleiten. Im Vortrag werden diese vorgestellt und der Einsatz in der Grundschule reflektiert bzw. diskutiert.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Externe und interne Evaluation – (Nationale) Ergebnisse und Befunde als Basis effektiver Schulentwicklung
Dieser Vortrag zeigt auf, wie Sie die Weiterentwicklung Ihrer Schule strukturiert vorantreiben. Sie sehen, wie Sie schon durch gleiche Begrifflichkeit und gleiche Datenlage die Diskussion vereinfachen sowie Stärken und Schwächen identifizieren. Dadurch können Sie sich in der Schulentwicklung auf das Wesentliche konzentrieren. Dieses Praxisforum hilft Ihnen zu erkennen, ob Ihre Initiativen im Unterricht ankommen und unterstützt Sie bei der Ressourcenplanung. So sparen Sie Zeit beim Schulentwicklungsprozess und in der täglichen Arbeit.
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Wulf Homeier, Präsident Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Führungsaufgabe: Veränderungsprozesse in Schule initiieren und umsetzen – Praktische Beispiele von Schulen aus Europa und dem Rest der Welt
Schulleiter auf der ganzen Welt fragen sich „Wie kann man Lernen relevanter für Schüler machen, Schüler besser einbinden, motivieren und erfolgreicher auf die Anforderungen des Arbeitslebens vorbereiten? Welche Rolle spielen digitale Medien? Und wie schaffe ich es als Schulleiter die Lehrkräfte an meiner Schule für notwendige Veränderungsprozesse und für den Einsatz von Medien im Unterricht zu begeistern?“. In diesem Workshop werden einige ausgewählte Referenzen aus europäischen Schulen und dem Rest der Welt vorgestellt, die Einblicke in erfolgreich umgesetzte Veränderungsprozesse durch Schulleiter geben.
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Jutta Schneider, Diplom-Pädagogin und Trainerin bei HELLIWOOD media & education |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Haushaltskasse leer - Beschaffung trotz Beschränkungen?
Knappe Kassen, Einschnitte in der Beschaffung, Ausgabeneinschränkungen. In diesem Vortrag möchten wir Ihnen alternative Möglichkeiten zur „klassischen“ Beschaffung vorstellen, die sich sowohl durch die Flexibilität der Anbieter als auch die Möglichkeiten des Cloud Computing in Schule und Unterricht ergeben. Das Zusammenspiel von Hardware-, Software- und Inhaltsanbietern ermöglicht neue Möglichkeiten und Chancen für die optimale Nutzung vorhandener Budgets. Konkrete Beispiele aus der Praxis zeigen Ihnen, worauf es bei der Beschaffung ankommt, und dass auch Ihre Schule trotz knapper Kassen ehrgeizige Projekte verwirklichen kann.
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Guido Rost, Bereichsleiter Vertrieb Schulwesen und Erwachsenenbildung, Microsoft Deutschland GmbH |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Kompetenzorientierter Unterricht an meiner Schule - Grundlagen und praktische Umsetzung
Zumindest die Bildungsstandards der KMK – einige Bundesländer haben bereits eigene Standards definiert - beschreiben die Kompetenzen, die am Ende eines Ausbildungsabschnittes bei den Schülern vorhanden sein müssen. Die Kompetenzen bauen aufeinander auf, benötigen Vorgängerkompetenzen, bieten Kompetenzanschlussmöglichkeiten, sind jahrgangsübergreifend angelegt und sind auch überfachlich. Es ist selbstverständlich, dass hier nicht eine einzelne Lehrkraft und deren Unterricht gefragt sind, sondern der Unterricht der ganzen Schule muss auf Kompetenzorientierung umgestellt werden. Wie dies praktisch umgesetzt werden kann, beschreibt dieser Vortrag.
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Mit neuen IT-Technologien das Lernen fördern, Verwaltungsaufgaben beschleunigen und Kosten sparen
In der Schule von heute geht es nicht mehr nur um traditionelle Wissensvermittlung, sondern auch um die Förderung sozialer Kompetenzen, kreativer Fähigkeiten und interdisziplinärer Kenntnisse, damit die Schüler optimal auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet werden. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien kann diesen Lernprozess unterstützen. Das so genannte Cloud Computing ist für Schulen nicht nur aus finanzieller Sicht eine attraktive Möglichkeit, moderne Medien im Schulalltag zu nutzen. Lehrer haben auch endlich wieder Zeit, sich auf ihre Kernaufgabe, das Lehren, zu konzentrieren, da die Administration und Wartung der IT durch Cloud-Lösungen massiv reduziert wird. Darüber hinaus wird durch die über das Internet bereitgestellten Dienste zur Kommunikation und Zusammenarbeit die Vernetzung von Schule, Schülern, Lehrer und Eltern verbessert und zeit- und kostenaufwändige Administrationsaufgaben effizient und leicht gemacht.
Im Vortrag werden konkrete Beispiele für die von Microsoft speziell für Schulen entwickelten Cloud-Lösungen vorgestellt. Stichworte u.a. sind Stundenplanverwaltung, Online-Arbeitsbereiche für Teamprojekte oder Chatdienste. Zudem wird ein Lehrer über den Einsatz von Microsoft Cloud Diensten aus der Praxis berichten.
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Rainer Römer, Solution Spezialist für Cloud Dienste in Education bei Microsoft Deutschland |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Pädagogische Kontroversen im Kollegium – was tun? Dialog und Austausch ermöglichen – auf Loyalität verpflichten
Pädagogische Kontroversen im Kollegium werden durch unvereinbare Gegensätze bei den grundlegenden Unterrichtsbildern und -modellen und den Erziehungskonzepten veranlasst. Sie können zu Konflikten führen, die die Schulentwicklung lähmen und Lehrerkooperation und Schulkultur beschädigen. Zugleich bieten die Kontroversen eine Chance, denn in die Vertretung ihrer Positionen bringen die Lehrpersonen ihre Motivationen und Energien ein. Diese zu nutzen und Blockaden durch Fraktionsbildung zu vermeiden - sowie dabei das Recht auf die Vertretung der eigenen Sichtweisen im kollegialen Dialog mit der Verpflichtung zu Loyalität zu verbinden - erfordert die Führungskunst der Schulleitung. Wie dies gelingt, zeigt Ihnen dieser Vortrag.
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Adolf Bartz, ehem. Schulleiter des Couven-Gymnasiums, Aachen |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Qualitätsmanagement in der Schulentwicklung - Worin besteht der Nutzen?
In diesem Praxisforum werden die Grundlagen des schulinternen Qualitätsmanagements sowie die Bedeutung für die Schulentwicklung in kompakter Form vorgestellt. Dabei geht es nicht um universelle Lösungen für alle Schulen, sondern um Leitlinien einer erfolgreichen und effizienten Gestaltung. Am Beispiel des Qualitätszyklus mit Zielvereinbarung, Master- und Jahresplan, Evaluation, Feedback und Beteiligung des Kollegiums wird das im Vortrag durchgespielt.
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Dr. Maike Reese, Geschäftsführerin Organisationsberatung mit Schwerpunkt Schulberatung, Hamburg |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Schulprofil Begabungsförderung - Entwicklung und Führung einer selbstlernenden Schule
Eine Schule, deren Programm die Entwicklung von Begabungen ist, braucht sowohl passende Strukturen als auch Lehrpersonen mit einer spezifischen pädagogischen Haltung. Durch Reflexion, Feedback, Evaluation und der darauf aufbauenden Weiterentwicklung kann eine begabungsfördernde Lernkultur geschaffen werden, die zu Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit und personaler Kompetenz der Lernenden führt. Erfahren Sie, wie die Sir-Karl-Popper-Schule in Wien diese Ziele zu erreichen versucht und inwiefern sie sich als „lernendes System“ versteht
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Was sind die wirkungsvollsten Unterstützungssysteme nach externer Evaluation
Jede externe Evaluation an sich stellt eine Unterstützungsleistung für eine Schule dar, weil der Prozess der externen Evaluation einen Anlass zur pädagogischen „Inventur“ schafft. Für die Unterstützung der Schulen nach dem Vorliegen des Berichts muss es allerdings konzeptionell und strukturell Unterstützungssysteme und Unterstützungsleistungen geben. Erst hiermit ist im Anschluss an die externe Evaluation überhaupt eine schulische Weiterentwicklung möglich. Dazu gehören u.a. Fachberater, Schulberater, Prozessberater, Schulentwicklungsmoderatoren sowie Beratungsangebote, Fortbildungsangebote, sächliche und finanzielle Bereitstellung von Ressourcen. Im Vortrag stellt Ihnen der Referent die wirkungsvollsten Systeme vor.
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Susanne Schwier, Leiterin der Abteilung Schulaufsicht der Schulbehörde Hamburg |
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Torsten Tappert, Schulleiter Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe Eisenhüttenstadt |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
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| Schwerpunkt 3: Kommunikation und Kooperation |
- Mit Widerständen im Kollegium konstruktiv umgehen
Was geschieht, wenn Steuerungsimpulse der Schulleitung auf Widerstände treffen? Auf den ersten Blick erscheint dies trivial. Nicht trivial ist, wie die Schulleitung darauf reagieren kann und soll. Spontanreaktionen aus der Kränkung heraus, belehrendes Missionieren oder Nachgeben bewirken oft Verschlimmerungen. Zum guten Gespür für solche Vorgänge braucht es ein bisschen Fachwissen zur Dynamik von Widerständigkeiten und ein klug eingesetztes Repertoire. Lernen Sie typische Widerstandssituationen und hilfreiche Konzepte aus der Sozialpsychologie kennen. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire und gewinnen Sicherheit in kritischen Situationen.
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Rituale - Stabilisatoren des Schulalltags
Der Schulalltag lebt durch ein reichhaltiges Repertoire an wiederkehrenden Handlungen. Diese sind einerseits konträr zu immer flexibler werdenden Lernsituationen, sind andererseits aber genau dort stabilisierende Faktoren. Während eine Halbtagsschule noch sehr enge Vorgaben im Lernprozess hat, gewinnt eine Ganztagsschule an individuellen Gestaltungsräumen. Gerade von letzteren kann deshalb die „normale“ Schule eine Menge über Rituale und ihren Sinn im Tagesablauf lernen. Rituale helfen, weil sie Gemeinschaftsgefühl, aber auch Verantwortungsbereitschaft befördern und den konstruktiven Umgang mit Problemen erleichtern. Erfahren Sie in diesem Vortrag, welche Rituale es gibt und wie Sie diese als sinnvolles Werkzeug an Ihrer Schule einsetzen können.
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Dr. Erika Risse, Schulberaterin/Schulleiterin a.D., Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- System Leadership - Die Rolle der Führungskräfte bei der Zusammenarbeit in der Schule, zwischen Schulen und mit anderen Bildungseinrichtungen
Kooperation war und ist Maxime pädagogischen Handelns. In den letzten Jahren wird die Kooperation in und mit anderen Schulen sowie mit anderen Partnern zum Wohl besserer bildungsbiografischer Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen ausgebaut. Die Form der professionellen Lerngemeinschaften verspricht besonders in Lehrerkollegien erfolgreiche Kooperationsmöglichkeiten. Vernetzungen von mehreren Schulen miteinander sind vielfältig und wollen das Bildungssystem insgesamt entwickeln. Regionale Bildungslandschaften bzw. Bildungsregionen arbeiten vertikal und horizontal zusammen. Der Vortrag zeigt, wie Führung im System als Führung mit System unter Einbezug wichtiger Partner gelingen kann.
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Strategische Führung – eine Antwort auf die Unübersichtlichkeit von Schulentwicklung
Was tun, wenn die Schulentwicklung ins Stocken gerät? Schulleitungen sollen die Schulentwicklung verantworten, unter Einbeziehung des Aspekts des Qualitätsmanagements. Dabei gilt es, die spezifischen Ausgangspositionen der jeweiligen Schulstruktur und Schulkultur zu berücksichtigen, um erfolgreich zu sein. Schulische Entwicklungsprozesse benötigen fünf bis sieben Jahre, um Neuerungen wirklich verbindlich zu verankern. Diese Zeitspanne (pädagogische Zeit) steht im Widerspruch zur politischen Zeit der Bildungsadministration, die von Wahlen und Wahlprogrammen gesteuert wird, mit deutlich kürzeren Intervallen. Wie kann Schulleitung klug mit diesem Widerspruch für die eigene Schule umgehen? Im Vortrag erfahren Sie mehr zur Antwort: Strategische Führung.
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Maja Dammann, Leitung Personalentwicklung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg |
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Wenn schwere Krisen die Schule ins Wanken bringen
Das Praxisforum zeigt anhand des KrisenKompass hilfreiche Strategien im Umgang mit schweren Krisen im Kontext Schule. Notfallpläne, Gefahreneinschätzung, Handlungsstrategien und vor allem Prävention: Welche Schule kennt sich damit schon gut genug aus und hat sich wirklich auf Krisen vorbereitet? Insgeheim denkt oder hofft wohl jeder, an der eigenen Schule wäre "echte" Gewalt kein Thema. Der KrisenKompass bietet Ihrer Schule sachkundige Unterstützung, Rat bei Unsicherheiten und ist ein unentbehrlicher Leitfaden für alltägliche aber auch schwere Krisen - vorausgesetzt, Krisenprävention ist Teil der Schulentwicklung und damit ein aktiver, permanenter Prozess.
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Christian Randegger, Seuzach (Schweiz) Geschäftsführer Internationale Fachstelle für Gewaltprävention, Krisenintervention und Trauerbegleitung |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Wertschätzende Beziehungsgestaltung zwischen Schulleitung und Kollegium - Führung durch die Schulleitung als Modell für die Schulkultur gestalten
Eine wertschätzende Beziehungsgestaltung setzt ein Menschenbild voraus, das alle Akteure an der Schule als autonome, für sich und ihr Handeln verantwortliche Personen versteht. Der Umgang miteinander beeinflusst die Qualität der pädagogischen Arbeit ebenso wie die Schulkultur. Das Praxisforum zeigt Ihnen, wie Sie das Zusammenspiel von Schulleitung und Kollegium positiv beeinflussen. Sie erhalten dazu konkrete Tipps für eine wertschätzende Gesprächsführung, die Sie sofort im Umgang mit den Kollegen nutzen können.
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Adolf Bartz, ehem. Schulleiter des Couven-Gymnasiums, Aachen |
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
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| Schwerpunkt 4: Schule braucht Partner |
- Führung in der Schule. Erfahrungen aus dem SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk
Die Selbstständigkeit der Schulen soll maßgeblich zur Steigerung der Bildungsqualität beitragen. Eigenverantwortliches Handeln der Schulleitungen erfordert aber auch erweiterte Führungs- und Managamentkompetenzen. Neben spezifischen Führungsqualitäten brauchen Schulleitungen und Funktionsstelleninhaber Kompetenzen im Personal-, Organisations- und Finanzbereich. Auch die Gestaltung des Schulprogramms und –profils und die pädagogische Ausrichtung sind genuine Führungsaufgaben. Die Unternehmen haben umfangreiche Erfahrungen in der strategischen Positionierung zum einen und in der Entwicklung von Führungskräften zum anderen. Das SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk und die Bildungswerke der Wirtschaft unterstützen die Schulen, indem sie Instrumente entwickeln und auf Landesebene vielfältige Projekte und Seminare zur Qualifizierung von Schulleitungen anbieten. In diesem Forum zeigt Ernst Baumann, langjähriger Personalvorstand bei BMW in München und wirtschaftsseitiger Bundesvorsitzender von SCHULEWIRTSCHAFT, wie Führung im Unternehmen funktioniert und inwieweit diese Erfahrungen von Schulleitungen nutzbar gemacht werden können. Die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSChAFT Baden-Württemberg unterstützt Schulleitungen mit einem neuen anschaulichen Leitfaden „Selbstständige Schule“, den J. Krumme und M. Harbich als konkrets Instrument vorstellen.
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Ernst Baumann, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
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| Schwerpunkt 5: Schule und neue Medien |
- Bildung 2.0 - Schul- und Unterrichtsentwicklung mit didaktischen Konzepten zur Nutzung neuer Medien
Die digital Natives stürmen die Klassenzimmer, dort finden die Schülerinnen und Schüler jedoch im vornehmlich analog geprägten, traditionellen Schulsystem ihre Welt leider noch nicht genügend vor. Dieses Praxisforum liefert didaktische Konzepte zur umfassenden Einbeziehung neuer Medien in den Unterricht, damit Sie Ihre Schule in die Moderne führen und den digitalen Eingeborenen gerecht werden können.
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Rudolf Peschke, Ministerialrat und Referatsleiter Medien und kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums |
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Freitag, 16. März 2012 14:00 bis 15:15 |
- Erfolgreiche Schulentwicklung mit Medien
Der Einsatz und die Integration von neuen Medien in den Unterricht ist seit mehr als zehn Jahren eine Standardaufgabe von Schulen. Hat sich im Bereich der Ausstattung viel getan so haben doch viele Schulleiter das Gefühl, die Potenziale der vorhandenen Infrastruktur nicht wirklich auszuschöpfen. Dazu kommen durch das schnelle Wachstum von Online-Angeboten immer neue Herausforderungen auf die Schulleitungen zu. Im Workshop werden auf der Basis von erfolgreichen Umsetzungen im Rahmen der Initiative „partners in learning“ von Microsoft Konzepte und Methoden zur erfolgreichen Schulentwicklung mit neuen Medien vorgestellt. Dabei werden sowohl Evaluierungswerkzeuge als auch Unterrichtsideen und Methodentrainings für die Lehrkräfte vorgestellt.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- IT in der Schule rechtssicher gestalten. Gefahrenlagen und Lösungsszenarien.
Was Schulleiter rund um den Einsatz schulischer IT wissen sollten IT in der Schule rechtssicher gestalten. Gefahrenlagen und Lösungsszenarien. Was Schulleiter rund um den Einsatz schulischer IT wissen sollten IT-Strukturen in Schulen - ob im Verwaltungsnetzwerk oder im pädagogischen Netzwerk – erfordern hohe Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz. Zum einen heißt es darüber informiert zu sein, welche grundlegenden gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind. Zum anderen sollten Kenntnisse über technische Lösungen vorhanden sein, die den Ansprüchen nach Betriebssicherheit, Jugendschutz und Datenschutz genügen. Allein der Einsatz privater Laptops in der Schule bedarf z.B umfassender Regelungen.
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
- Kreidezeit im Klassenzimmer? Medienkompetenz im Kollegium stärken
Medienkompetenz wird von jedem Schüler erwartet. Das Problem an vielen Schulen: Ein Großteil der Lehrer nutzt die digitalen Medien zwar im Privatbereich, viele haben jedoch Angst vor dem Einsatz im Unterricht und scheuen die Nutzung eines Computerraumes. Dieses Praxisforum gibt Ihnen Anregungen, mit denen Sie auch technikferne Kollegen fit für den digitalen Schulalltag machen. Sie sehen, wie Sie den Kollegen die Angst vor der Technik nehmen und wie Sie Anreize für den Einsatz digitaler Medien schaffen.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |
- Moodle in der Schulorganisation - Möglichkeiten und Grenzen
Brauchen Sie eine praktikable Austauschplattform an Ihrer Schule? Denken Sie über eine Einführung der beliebten Schulplattform Moodle nach? Oder wollen Sie einfach nur den Einsatz optimieren? Dann besuchen Sie dieses Praxisforum. Sie lernen hier kompakt alle Möglichkeiten und Grenzen des Systems kennen: von der Speicherung von Protokollen über Einladungen und Terminmanagement bis zur Unterstützung von Arbeitsgruppen. Sie sehen, wo die häufigsten Hürden und Probleme bei der Einführung liegen und wie Sie diese sicher überwinden.
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Dirk Weller, Redaktionsleiter des Lehrerfortbildungsservers Baden-Württemberg |
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Samstag, 17. März 2012 09:00 bis 10:15 |
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| Schwerpunkt 6: Schulverwaltung/Organisation/Recht |
- Der Schulleiter als Dienstvorgesetzter - Wie weit gehen seine Befugnisse?
„Schulleiter als Vorgesetzter und als Dienstvorgesetzter“ – Wie weit gehen die Befugnisse der Schulleitung? Wo sind die Grenzen? Diese spannende Frage, die immer wieder für interne Konflikte sorgt, klärt dieses Praxisforum. Sie sehen am Beispiel der Regelungen in Hessen und Nordrhein-Westfalen, welche Teilkompetenzen des Dienstvorgesetzten bereits auf die Schulleitung übertragen wurden und welche möglichen Konfliktfelder daraus entstehen können.
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Freitag, 16. März 2012, 15:45 bis 17:00 |
- Urheberrecht an Schulen – Was ist erlaubt?
Das Urheberrecht gilt auch für Schulen. Wer seine Rechte genau kennt, erspart sich Konflikte, die nicht sein müssen. Im Praxisforum gibt Rechtsanwältin Sabine Richly, zuständig für den Schulbereich VG Wort, den Teilnehmern die nötigen juristischen Kenntnisse an die Hand und diskutiert die Rechtslage anhand konkreter Fälle aus der schulischen Praxis.
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Freitag, 16. März 2012 15:45 bis 17:00 |