keyvisual dslk 2016

Tag 2 | Freitag, 04. März 2016

 

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Tag 2 | Freitag, 04. März 2016 von 09:00 - 10:30 Uhr

HV10: You are your Future

Lebenslust statt Lebensfrust

Freitag, 04. März 2016, von 09:00 - 10:30 Uhr

Auma Obama hat 2011 eine Stiftung gegründet, die Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt Perspektiven geben wird. Dabei setzt Auma Obama nicht allein auf materielle Hilfe, sondern auf Aufklärung. Ihre Mission ist es, Verständnis in der westlichen Welt für unterschiedliche Lebensbedingungen und Mentalitäten zu erzeugen und somit zu einer besseren Verständigung unterschiedlicher Kulturen beizutragen. Großen Wert legt sie auf Eigenverantwortung: "Die jungen Menschen sollen verstehen, dass sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen sollen. Sie merken dann, dass sie, wenn sie selbst mitwirken, viel mehr erreichen können. Sie sind motiviert und arbeiten hart. Sie brauchen nur die Möglichkeiten und unser Unterstützung. Am Ende aber liegt es bei einem selbst!" You are your Future!

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Dr. Auma Obama

Kenianische Germanistin, Soziologin, Journalistin und Autorin

 


HV16: Grußworte an die Kongressteilnehmer

Freitag, 04. März 2016, von 09:00 - 10:30 Uhr

Ties Rabe war ein Mann der ersten Stunde des Deutschen Schulleiterkongresses. Bereits 2012 sprach er als Präsident der Kultusministerkonferenz zu den Kongressteilnehmern. Nun, am ersten Jubiläum des Kongresses, zieht er Bilanz und widmet dem Kongress Jubiläumsgrußworte an die Kongressteilnehmer.

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Ties Rabe

Hamburger Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung, Politiker (SPD)

 


Tag 2 | Freitag, 04. März 2016 von 11:15 - 12:30 Uhr

HV8: Lernprozesse verstehen

Wie bringt man das Gehirn der Schüler zum Lernen

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Lehren und erfolgreiches Lernen wird von vielen Faktoren beeinflusst. Vieles läuft jedoch hierbei unbewusst oder intuitiv ab und ist nur mit Geduld und Übung zu kontrollieren. Umso wichtiger ist es, die Grundprinzipien des Lehrens und Lernens zu kennen, um Unterrichtsgestaltung und –entwicklung erfolgreich betreiben zu können. Prof. Dr. Roth führt in diesem Vortrag in die elementaren Faktoren von Lernprozessen wie Vertrauenswürdigkeit des Lehrenden, Belohnungserwartung des Lernenden, hirngerechte Darbietung, anschlussfähiges Wissen, usw. ein und entführt Sie anschaulich und verständlich in die Welt der Hirnforschung – damit Sie das Lernen an Ihrer Schule revolutionieren können.

roth

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

Direktor des Bremer Instituts für Hirnforschung, Geschäftsführer der Roth GmbH in Bremen

 


HV13: Herausforderung Heterogenität in der Schule

Migration, Integration, Inklusion in der Schule leben

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Herausforderungen in der Heterogenität an Schulen liegen mittlerweile nicht mehr nur in der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, sondern seit einigen Jahren auch in der Forderung der Umsetzung nach Inklusion. Damit gibt es ein sehr unterschiedliches Schülerinnen- und Schülerbild, dem sich Schulleitung und Kollegium gegenübersieht und die damit umzugehen haben. Migration, Inklusion und Integration gehören unbestritten zu den wichtigsten Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Sie werden zum Testfall für ein funktionierendes Miteinander in den Gesellschaften weltweit, an dem wir arbeiten müssen, miteinander und nicht nur nebeneinander. Zuwanderung und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen muss als Bereicherung und nicht als Belastung angesehen werden. Schule kann dies durch eine offene Willkommenskultur und der Vermittlung von Toleranz gegenüber dem Anderen fördern und ist damit quasi der Anfang in der Erreichung des gesamtgesellschaftlichen Ziels. Gelungene Integration als auch Inklusion ist gleichzeitig eine Herausforderung auf kommunaler Ebene. Es gelte, die Integration mit der Wirklichkeit zu verbinden.

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth

Bundestagspräsidentin a.D.

 

 


PF6: Erfolgsfaktoren gelingender Inklusion für den Bereich Geistige Entwicklung

Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung von Schule

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Welche Standards in Bezug auf die Qualität des Unterrichts, der Erziehung und der Diagnostik muss der inklusive Unterricht erfüllen? Was kann die Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung dazu beitragen, damit ihre Schülerinnen und Schüler besser auf einen inklusiven Unterricht vorbereitet werden? Welche Qualifikation brauchen Lehrkräfte für inklusiven Unterricht?

Am Beispiel der Unterrichtsstruktur einer Förderschule (Mosaikschule) wird aufgezeigt, welche Qualitätskriterien gelten müssen, damit diese Schülergruppe erfolgreich in inklusiven Strukturen lernen kann. Auf der Grundlage des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität werden die schuleigenen Curricula für die Fächer Deutsch, Mathematik und Entwicklungsförderung auf der Basis der Hessischen Richtlinien und deren Kompetenzorientierung, das Unterrichtsmodell des sog. Förderbands zur Vermittlung der Kernfächer Deutsch und Mathematik, die basale Förderung und die Autismusförderung, die Qualifizierung der Lehrkräfte für inklusiven Unterricht, sowie unterschiedliche Kooperationsmodelle mit allgemeinbildenden Schulen, vorgestellt.

Ziel des Praxisforums ist eine Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen einer Regelschule und einer Förderschule und mit dem Qualitätsanspruch an Inklusion. Es soll eine Antwort gefunden werden, was „guter Unterricht“ für Förderschüler an der Regelschule beinhalten muss. Dabei werden die 10 Merkmale guten Unterrichts von Hilbert Meyer auf den Bereich der sonderpädagogischen Förderung übertragen und modifiziert.

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Christina Czech

Schulleiterin der Mosaikschule Marburg

 

 

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Susanne Geller

Stellvertretende Schulleiterin

 

 


PF12: Dialogische Führung

Führung ist Handhabung von Veränderung

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Eine dialogische Grundhaltung der Führungsperson und die Ermöglichung von Dialogen in Gesprächen mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und in Teams können sehr wirkmächtig sein und zu intensivem Lernen der einzelnen Personen, zum Teamlernen und so zu nachhaltiger Entwicklung der Schule führen. Empirische Langzeituntersuchungen belegen: Achten und kultivieren Schulführungspersonen die dialogische Führung, ist die pädagogische Wirkung an ihren Schulen nachhaltig.

In diesem Praxisforum wird das Konzept der dialogischen Führung vorgestellt. Folgende Elemente und Bausteine werden präsentiert:

  • Der innere Ort, von dem heraus ich handle
  • Ebenen der Aufmerksamkeit
  • Aufmerksamkeit schafft Wirklichkeit
  • Vier Kapazitäten für neues Verhalten
  • Diskussion und/oder Dialog
  • (die schöpferische Besprechung)

Ziel ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen und Hinweise zur dialogischen Führung zu geben um damit die Handhabung von Veränderungen zu erleichtern.

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Bernhard Frischmann

Pflichtschulinspektor beim Landesschulrat Tirol

 

 


PF13: Impulse für den Technik-Unterricht

Einen spannenden MINT-Unterricht gestalten – mit Genius, der jungen WissensCommunity von Daimler

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Aktuelle Fahrzeugtechnik für Ihren MINT-Unterricht: Genius – Die junge WissensCommunity von Daimler möchte Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich technische Themen begeistern. Für einen praxisnahen und spannenden Unterricht entwickelt Genius gemeinsam mit Ingenieuren, Lehrkräften und Technikdidaktikern MINT Arbeitshefte und Praxisbausätze zu aktuellen Fahrzeugtechnologien. Wie sieht die Mobilität der Zukunft in Deutschland und weltweit aus? Moderne Technologien, Fahrsicherheits- und Fahrerassistenzsysteme – diese Themen bieten jede Menge Inhalt für einen interessanten und praxisnahen Unterricht. Im Praxisforum erhalten Sie erste Einblick in das Thema und erfahren, welche Schul-Angebote Genius für Sie bereithält.

Ziel ist Schulleiterinnen und Schulleitern für den Bedarf der Förderung von MINT-Themen zu sensibilisieren, Impulse für einen spannenden naturwissenschaftlich technischen Unterricht mitzugeben und Anregungen für die Ausgestaltung mit Hilfe von praxisnahen Unterrichtsmaterialien und außerschulischen Lernorten rund um aktuelle und zukünftige Fahrzeugtechnologien zu geben.

(Unterstützt durch die Daimler AG.)

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Simone König

Leitung Genius – Die junge WissensCommunity, Daimler AG

 

Mit Unterstützung von

artes

Alexander Artes

 

 

 


PF18: Leidenschaftliche Intelligenz – Spielraum für neue Lernmotivation

Glänzende Augen mit sechs, Frust mit elf, Burnout mit sechzehn – Wie bringen wir den Spaß in die Klassenräume?

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Schüler die den Spaß am Lernen verlieren assoziieren Schule schnell mit Druck. Druck ist das Gegenteil von dem, was Lehrer und Eltern bewusst bei Kindern erzeugen wollen.

Trotzdem steigt die Anzahl der Phänomene der Überforderung und Lustlosigkeit bis hin zum Burnout in rasender Geschwindigkeit an! Wo ist der Glanz in den Kinderaugen geblieben, den wir am Tag der Einschulung alle stolz im Bild festhielten? Wann ging die Begeisterung an der Schule verloren? Der Vortrag zeigt unterhaltsam und zugleich aufrüttelnd, wie wir unter Berücksichtigung neuster hirnbiologischer Erkenntnisse und einfachen Methoden den Spaß zum und am Lernen in die Klassenzimmer bringen.

Schule können Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Eltern künftig nicht nur als Raum zu Lernen, sondern als Erlebnis,- Erfahrungs- und Lebensraum begreifen!

Schulleiterinen und Schulleiter erhalten Anreize, methodische Ansätze und Inspirationen zum motivierten Erleben von Lernstoff und Lernumgebung zu geben.

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Henryk Mioskowski

Leiter der InnoCademy® der Ideeologen, Gesellschaft für neue Ideen mbH

 


PF26: Veränderung an Schulen ist Dauerzustand

Organisationsstrukturen anders denken und darauf anpassen

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Wenn man einmal annimmt, dass Veränderung und Schulentwicklung zu einer Daueraufgabe geworden sind, dann stoßen übliche Konzepte der Projektarbeit an ihre Grenzen. Schulentwicklung kann nicht in Projekte ausgelagert werden, sondern muss in den auf Dauer angelegten Linienstrukturen (z.B. Fächer, Jahrgangsteams) stattfinden. In einigen Schulen gelingt das, weil diese Linienstrukturen dafür Zeit und Raum haben und es klare Rollenverteilungen gibt. In anderen Schulen sind diese Linienstrukturen dazu nicht in der Lage, sondern werden eher vernachlässigt. Stattdessen kannibalisieren sich verschiedenste Projekte gegenseitig, indem sie um Zeit, Energie, Ressourcen miteinander und mit den Linienstrukturen kämpfen.

Der Vortrag:

  • fasst einige Grundprinzipien für die Gestaltung von Organisationsstrukturen in Schulen zusammen,
  • verdeutlicht die spezifischen Herausforderungen für Kooperationsprozesse in der individualistisch geprägten Expertenorganisation Schule und
  • bietet Anregungen zum Weiterdenken von Organisationsstrukturen.

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Robert Erlinghagen

Supervisor (DGSv), Coach (SG), Organisationsberater und Trainer

 


PF30: Burnout Prophylaxe durch Entlastung im schulischen Alltag

Stressreduzierung durch die Anwendung des pädagogischen Konzepts von STEP – präventiv und bei aktuellen Herausforderungen der Schulleiterinnen und Schulleiter

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Ausgehend von aktuellen Herausforderungen der Schulleiterinnen und Schulleiter wird das STEP Konzept zur Burnout Prophylaxe kurz vorgestellt und exemplarisch angewandt. Damit werden greifbare Ergebnisse auf der Handlungsebene deutlich. Die Beispiele erweitern die Wahlmöglichkeiten bzgl. der Reaktion auf „störendes Verhalten“ von Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern, Eltern, usw. Die Souveränität der Schulleiterinnen und Schulleiter wird gestärkt und ihre Arbeitszufriedenheit im pädagogischen Alltag erhöht. Wie die Energie des „störenden Verhaltens“ durch Ermutigung präventiv in Kooperation und selbstwirksame Produktivität umgewandelt werden kann, wird theoretisch und erfahrungsorientiert vermittelt. Als Best Practice wird die Erfahrung der Erich-Kästner-Stadtteilschule in Hamburg mit der STEP Lehrerfortbildung und der STEP Elternkurse vorgestellt. Die Schule ist Preisträgerin des Deutschen Schulpreises 2014.

Das Ziel des Praxisforums ist es Impulse für Burnout Prophylaxe zu geben: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit „störendem Verhalten“ stärken und sie den Einsatz der Fertigkeit „Ermutigung“ (Verhaltensweise und Haltung) als Präventionsmaßnahme erleben lassen.

Das Praxisforum richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schularten bundesweit.

jensen

Angela Jensen-Markhoff

Referentin, InSTEP Weiterbildungsinstitut, ehem. Schulleiterin

 


PF34: Schulinspektion in Deutschland – Erfolgsmodell oder neue Illusion?

Wie kann der Nutzen von Schulevaluationen gesteigert werden?

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Vor mehr als zehn Jahren haben fast alle Länder damit begonnen, ein System einer standardisierten und systematischen externen Evaluation ihrer Schulen aufzubauen. Orientiert an landesspezifischen Orientierungsrahmen für Schulqualität werden damit sehr unterschiedliche Ziele verfolgt. Die Umsetzung ist in den Ländern stark von den schulrechtlichen, strukturellen und bildungspolitischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Trotz großer Gemeinsamkeiten im Vorgehen, den eingesetzten Methoden und Instrumenten unterscheiden sich die Länder inzwischen zum Teil erheblich, wenn man die Rahmenbedingungen betrachtet, in die die Strategie der externen Evaluation eingebettet ist.

Im Vortrag wird ein Überblick über die relevanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vorgehen der Länder gegeben und die Frage nach Wirkungen und Wirksamkeit dieses neuen Instruments diskutiert. Es geht dabei auch um eine kritische Auseinandersetzung mit folgenden Aspekten:

  • wie nützlich sind die erstellen Inspektionsberichte für Schulentwicklung?
  • wie können interne und externe Evaluation miteinander verbunden werden?
  • in welchem Verhältnis steht die externe Evaluation zur Schulaufsicht?
  • bekommen Schulen mit problematischen Ergebnissen die erforderlichen Hilfen?
  • wie könnte die Schulevaluation weiterentwickelt werden, um ihrem Anspruch besser gerecht zu werden?

Lehrkräfte und Schulleitungen sind die zentralen Akteure in Schulen, die Qualität ihres professionellen Handelns ist entscheidend für den Organisationserfolg. Ihre Bereitschaft, evidenzfundierte Informationen und evidenzbasierte Steuerungsinstrumente aufzugreifen und handlungsleitend wirksam werden zu lassen, muss verbessert werden, damit das Potential der Schulevaluation tatsächlich genutzt werden kann.

Die Diskussion soll auf den Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbauen und nächste Schritte erörtern.

Zielgruppe des Vortrages sind Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schulformen bundesweit, sowie alle Personen, die sich in Schulen mit den externen Evaluationsberichten auseinandersetzen wollen/müssen.

kuhn

Hans-Jürgen Kuhn

Staatssekretär a.D., Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg

 


PF35: Anspruchsvolle Kommunikationssituationen im Führungsalltag von Schulleitungen

Konfrontations- und Beanstandungsgespräche

Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

Das Fördern und Fordern der Mitarbeitenden sind Kernelemente der Führungsaufgabe von Schulleitungen. Dazu gehören auch Gespräche, in denen

  • Mitarbeitende mit unangenehmen Wahrnehmungen konfrontiert sowie
  • ungenügende Leistungen oder Verhaltensweisen beanstandet werden müssen.
  • Konfrontations- und Beanstandungsgespräche haben immer ein Ziel: ungünstige Entwicklungen wollen gestoppt und Veränderungsprozesse sollen eingeleitet werden. Von den Betroffenen werden sie jedoch nicht immer als Entwicklungsimpulse erlebt, sondern oft auch als Beschämung und Kränkung. Anstatt mit erwünschen Veränderungen wird dann häufig mit Widerstand oder hilflosem Anklagen reagiert und es kann sogar eine Opfer-Täter-Dynamik entstehen. Solche Verstrickungen sind nicht nur sehr aufreibend, sondern können die betroffene Schulleitung sogar sekundär traumatisieren. Im Praxisforum wird untersucht, wie es gelingen kann, solche anspruchsvolle Gesprächssituationen zielführend sachlich und trotzdem empathisch zu gestalten und ohne Gefühlsverstrickungen mit emotionalen Reaktionen umzugehen.

    Das Ziel ist als vorgesetzte Person Sicherheit in anspruchsvollen Gesprächssituationen zu bekommen.

    schmid

    Elisabeth Caspar-Schmid

    Dipl. Supervisorin, IAP/Dipl.Heilpädagogin HPS, Dozentin in der Ausbildung von Schulleitungen an der Pädagogischen Hochschule, St. Gallen (PHSG)

     

    schnell

    Prof. Dr. Wolfgang Schnell

    Erziehungswissenschaftler, Psychologe; Netzwerk Schulführung, Pädagogische Hochschule, St. Gallen

     


    PF38: Unterrichtsgestaltung auf der Basis digitaler Medien

    Praxiserprobte Sprachlernerfahrungen mit innovativen Unterrichtsinhalten und Methoden

    Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

    Herkömmliches Sprachtraining bedeutet Präsenzunterricht mit einem Schwerpunkt auf Vokabeln und Grammatik. Diese Methodik mag sich für einige wenige eignen, alle anderen sind oft frustriert und gelangweilt. Am anderen Ende der Skala überlassen reine Software-Methoden den Lernenden viel zu sehr sich selbst; auf individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten kann nicht eingegangen werden. Sprachwissenschaftler sind sich heute einig: Der kommunikative Ansatz ist der beste Weg zum Fremdsprachenerwerb. Wir zeigen Ihnen den kommunikativen, aufgabenorientierter Ansatz, der die Vorteile des klassischen Präsenzunterrichts mit einer fortschrittlichen Online-Lernumgebung vereint. Diese Kombination führt zu schnelleren Erfolgen als jede andere Methode. Wir werden in diesem Vortrag auch über erfolgreiche Fallbeispiele der digitalen Integration des Sprachtrainings in Schulen aus Schweden und Deutschland berichten und Sie in die innovative Welt des Sprachenlernens entführen.

    EF Education stellt Ihnen das First Blended Learning Programm für Schulen vor: der andere Weg zum Lernerfolg für den Schülerinnen und Schüler

    Das Ziel des Praxisforums ist nicht nur theoretische Kenntnisse zu Innovationen beim Sprachentraining zu erhalten, sondern praktische Erfahrungen und best practice Beispiele im gegenseitigen Austausch und reger Diskussion kennen zu lernen.

    (Unterstützt durch EF Education GmbH.)

    kukat

    Niklas Kukat

    Geschäftsführer der EF Education GmbH, Düsseldorf

     

     


    PF46: Fit für das eigenständige und kooperative Lernen!

    Von der Praxis für die Praxis

    Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

    In diesem Praxisforum steht die langfristige Unterrichtsentwicklung, die die gesundheitliche Belastung der Vorbereitung und Durchführung der Lehrerinnen und Lehrer im Auge behält. Im Bildungsgangteam werden Schritt für Schritt Unterrichtseinheiten entwickelt, sodass mit der Zeit die Steuerung des Lernprozesses immer mehr an die Lernenden abgegeben wird.

    Der Weg beginnt mit der Förderung von Lernstrategien, führt weiter über die Konzeption von motivierenden Lernaufgaben im Sinne der vollständigen Handlung bis hin zur Erstellung von komplexen Lernsituationen. Praktische Beispiele zur Leistungsüberprüfung und Portfolioarbeit werden weitere Teilbereiche des Praxisforums Vortrags sein.

    Das Ziel des Praxisforums sind Handlungsempfehlungen zur Umstellung des lehrerzentrierten, fachtheoretischen Unterrichts auf einen schülerorientierten, kooperativen Unterricht zu erhalten, indem die Schüler eigenständig problemorientierte Lernsituationen lösen.

    (Unterstützt durch den SOL-Verlag GmbH)

    braemer

    Ulrike Brämer

    Beraterin für Lehr- und Lernkultur, SOL-Verlag

     

     


    PF50: Coaching für Schulleitungen setzt Kräfte frei

    Unterstützung professionellen Leitungshandelns durch Perspektivwechsel und Perspektiverweiterung

    Freitag, 04. März 2016, von 11:15 - 12:30 Uhr

    Die selbstbewusste These, dass Coaching für Schulleitungen Kräfte freisetzt und sie auf ihrem ganz individuellen Professionalisierungsweg unterstützt, soll in diesem Praxisforum näher begründet und konkretisiert werden: Wie genau leistet Coaching hilfreiche Unterstützung für Schulleitende in ihrem komplexen Leitungsalltag? Was bedeutet „Wechsel und Erweiterung der Perspektive“? Welchen eigenen Beitrag sollte die Leitungskraft leisten, wenn sie sich auf einen Professionalisierungsweg mittels Coaching begeben möchte? Welche Bedeutung hat Coaching überhaupt auf dem Weg der persönlichen und stetigen Professionalisierung? Bei welchen speziellen Aspekten des Leitungshandelns kann gerade Coaching eine wirksame Unterstützung sein?

    „Neben einer grundsätzlichen Einführung in Absichten und Ziele werden kleine praxisnahe und typische Methoden und Sequenzen aus dem Schulleitungscoaching erlebbar. So wird in diesem Praxisform Gelegenheit und Raum zum Ausprobieren angeboten, um Coaching als Mittel und Möglichkeit des Blickwinkelwechsels und der Perspektiverweiterung kennenzulernen.

    baerecke

    Paul Baerecke

    Pädagogischer Mitarbeiter Projektstelle Schulmanagement, Qualitäts-und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW

     

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    Sonja Gerland-Peús

    Leitung Projektstelle Schulmanagement, Qualitäts-und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW

     


    Tag 2 | Freitag, 04. März 2016 von 14:00 - 15:15 Uhr

    HV7: Chancen und Perspektiven für Berufseinsteiger

    Banken im Wandel

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Das Ziel einer Schule mit Abschlussklassen muss es sein, die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet in die Studien- und Arbeitswelt zu entlassen, um ihnen eine gute Ausgangsposition für ihr zukünftiges Leben zu geben. Die freie Wirtschaft, nicht zuletzt das Bankenwesen, stellt immer höhere Anforderungen an Absolventen. In diesem Praxisforum stellt der Personalleiter der HypoVereinsbank die Perspektiven für und die Anforderungen an Berufseinsteiger im Bankenwesen vor. Als Grundlage dient dazu eine Analyse des aktuellen Branchenumfelds.

    Schulleiterinnen und Schulleiter können damit klären, ob das eigene Schul- und Unterrichtskonzept den Anforderungen für eine gute Zukunftsgestaltung der Schülerinnen und Schüler genügt oder ob Schul- und Unterrichtsentwicklung betrieben werden sollte.

    Leckner-Grevel Foto klein

    Ulrich Leckner-Grevel

    Head of HR Germany, HypoVereinsbank

     

     


    HV14: Schule im Spagat zwischen Wissensvermittlung, Digitalisierungsdruck und Wertedebatte

    Auf dem Wege vom Opfer zum Täter!

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    An Hochschulen längst gängige Praxis wird in Schulen der Einsatz digitaler Medien noch kontrovers diskutiert. Download von Wissen ist heute nicht abhängig von Raum und Zeit, sondern dank Smartphone und Tablet PC jederzeit verfügbar.
    Für die Generation der „digital natives" ist Zugang zu Wissen auf diesem Wege selbstverständlich. Doch bleibt dabei die gemeinschaftliche Auseinandersetzung über Gelerntes im Gespräch auf der Strecke? Gehen Werte wie Toleranz, Respekt, Fairness, aber auch Dialog- und Argumentationsfähigkeit verloren? Wie wirkt sich Digitalisierung auf Kompetenzen wie Lesen, Ausdrucksweise, Einfühlsamkeit, Besonnenheit, Redegewandtheit aus? Welche Rolle nimmt Schule im Umgang mit neuen Medien heute ein und wie verändert sich dabei unser gesellschaftliches Bild von einer zukunftsfähigen, modernen Schule? Mit all diesen Fragen müssen sich Schulleitungen heute auseinander setzen, müssen Ministerien und Behörden Hilfestellung leisten im Gespräch mit ihren Lehrkräften.

    heraeus

    Dr. h.c. Beate Heraeus

    Vorstandvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung und Präsidentin der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

     


    PF1: Soziale Medien und Prävention

    Müssen es nur die Eltern richten?

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Kinder und Jugendlichen wachsen heutzutage ganz selbstverständlich mit Sozialen Medien wie WhatsApp, Youtube, Facebook, Onlinegames und Co. auf. Dabei verbringen sie aktuellen Studien zu Folge annähernd 170 Minuten pro Tag mit deren Nutzung. Soziale Medien sind dabei vornehmlich durch die Interaktion und Kommunikation der Nutzer untereinander geprägt. Aus diesen Interaktionen entsteht aber auch eine Vielzahl von Risiken für die Nutzer. Neben dem Phänomen des Cybermobbings haben sich in den letzten Jahren insbesondere die Risiken des Cybergroomings und des Sextings herausgebildet. Die Gesellschaft setzt zur Prävention darauf, dass Eltern ihre Kinder auf diese Risiken vorbereiten und sie aktiv durch diesen digitalen Straßenverkehr begleiten, so wie dies auch für den analogen Straßenverkehr funktioniert. Doch häufig fehlt gerade den Eltern – aber letztlich vielen Erwachsenen - das Wissen um die Mechanismen, Risiken und Möglichkeiten dieser Sozialen Medien, um die Kinder und Jugendlichen verantwortungsvoll zu begleiten. Auch der gesetzliche Kinder- und Jugendmedienschutz hat sich noch nicht auf diese Kommunikationsrisiken eingestellt und kann Eltern daher auch nur bedingt unterstützten. In dem Maße wie nicht nur auf die Eltern als Präventionsstufe allein gesetzt werden kann, muss daher diskutiert werden wie auch andere gesellschaftlich Akteure Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen können, um diesen eine risikominimierte digitale Teilhabe zu ermöglichen.

    Soziale Medien sollen den Teilnehmern als digitaler Straßenverkehr näher gebracht, ausgewählte Risiken und Programme vorgestellt und insbesondere auf ihre Bedeutung für Kinder und Jugendliche beleuchtet werden. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Risiken des Cybergroomings und Sextings und deren Verbindung zu Onlinegames und Chatplattformen gelegt.

    ruediger

    Thomas-Gabriel Rüdiger

    Kriminologe, Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Institut für Polizeiwissenschaft (IfP)

     


    PF8: Hirngerechtes Lernen

    Herausforderungen der Zeit

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    In Praxisvortrag über "Hirngerechtes Lernen" wird unideologisch dargestellt, veranschaulicht und zur Diskussion gestellt, was besonders erfolgreiche Schulen in Deutschland und weltweit mit dem Lernen anders machen. Peter Struck wird aufzeigen, dass junge Menschen heute infolge der multimedial vernetzten Kinderzimmer und der Smartphones ganz anders in ihrem Hirn vernetzt sind und deshalb auch ganz anders lernen als frühere Generationen. Dabei geht es auch um lernpsychologische Erkenntnisse, die uns sagen, dass Jungen anders lernen als Mädchen und dass Kinder anders lernen als Jugendliche. Er wird eingehen auf die neuen Herausforderungen durch Individualisierung, Rhythmisierung, Inklusion und jahrgangsübergreifende Lernfamilien, auch auf flexible Eingangsphasen und auf den Weg zur Ganztagsschule. Dabei geht es dann auch um Partnerarbeit, um Lernen durch Handeln, Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollen- und Theaterspiel, Chorsprechen, Bewegung und über sogenannte Dritte. Wie Gewalt entsteht und präventiv verhindert werden kann, wie man mit AD(H)S- Kindern und Hochbegabten umgeht und welche Rolle die Fähigkeit zum vernetzenden Denken spielt, werden ebenso problematisiert wie die Lehrerbelastung. Im Grunde geht es darum aufzuzeigen, wie Kinder mehr lernen können und die Lehrkräfte zugleich deutlich entlastet werden können, ohne dass es mehr Geld kostet und wie wir künftig berücksichtigen können, dass das Können immer wichtiger wird als das bloße Wissen."

    struck

    Prof. Dr. Peter Struck

    Professor für Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Behindertenpädagogik und Psychologie in Erziehung und Unterricht (EW 2), Universität Hamburg

     


    PF9: Methoden des Online-Lernens in der Schule

    Hilfestellungen für die praktischen Entwicklung von digitalen und interaktiven Lerninhalten an der Schule

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Im Rahmen des Praxisforums soll es vor allem darum gehen, Schulleitungen und Lehrkräften Hilfestellungen zu geben, die bei der praktischen Entwicklung von digitalen und interaktiven Lerninhalten von Nutzen sind. Gerade in der Schule kommt es nicht auf eine passive Nutzung von Online-Medien an. Vielmehr ist es wichtig, digitale und interaktive Lerninhalte mit den Schülerinnen und Schülern zu nutzen und zu entwickeln, die im Lernprozess verändert werden können. Mündige junge Menschen sollten alle diese neuen Möglichkeiten nicht als passive Abhängige sondern als aktive Gestalter nutzen können. Exakt diese Forderung wird auch von der EU-Initiative „Bildung öffnen“ erhoben. Ziel ist, Innovation und digitale Kompetenzen in Schulen und Hochschulen zu fördern. „Die Bildungslandschaft müsse sich daher von Grund auf wandeln“, erklärte die Bildungskommissarin Androulla Vassiliou. „Es reiche nicht, lediglich mit einer App umgehen zu können. Die jungen Leute müssten in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Programme zu schreiben.“

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen einen Überblick zu den vorhandenen digitalen und interaktiven Lehr- und Lernmaterialien erhalten, die im schulischen Unterricht genutzt werden können. Für diese Kategorie von Inhalten gibt es im rechtlichen Rahmen Grenzen der Nutzung. Um diesen Rahmen erweitern zu können, werden Autorensysteme vorgestellt, die mit überschaubarem Aufwand Schulen zu einer unabhängigeren und selbstständigen Entwicklung von digitalen und interaktiven Lerninhalten befähigen.

    vormwald

    Uli Vormwald

    Stabsstelle Wissensmanagement im Landesschulamt und Lehrkraefteakademie Hessen

     


    PF28: Interaktive Podiumsdiskussion: Kritische Personalsituationen an Schulen

    Beleuchtung kritischer Personalsituationen, Entwicklung von Anwendungskonzepten inkl. Umsetzung und Machbarkeitshinweisen

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Kritische Personalsituationen kennt wohl jede schulische Führungskraft. Und manchmal werden sie zu einem Albtraum für die Schulleitung. Sie binden Leitungszeit und -energie, die dann für andere Aufgaben nicht zur Verfügung stehen. Was ist zu tun, wenn sich personelle Konflikte und Krisen auftun, schlechte Lehrerleistung konfrontiert werden muss, sich Mobbing unter den Lehrkräften breit macht, eine Phalanx von Kolleginnen und Kollegen anstehende Schulentwicklungsschritte nicht bereit ist mitzugehen? Wie kann Schulleitung Personalengpässe, bspw. aufgrund von langzeiterkrankten Kollegen, auffangen und ein stimmiges Eingliederungsmanagement entwickeln? Diese und viele weitere Fragen treiben schulische Führungskräfte um.

    Die Podiumsdiskussion, moderiert von Dr. Pierre Tulowitzki, greift diese Themen sehr anwendungs- und praxisorientiert auf. Namhafte Autoren des Jahrbuchs Schulleitung und ausgewiesene Personalexperten diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung. Gemeinsam werden kritische Personalsituationen diskutiert, Anwendungskonzepte ausgelotet und Fragen der Umsetzung und Machbarkeit behandelt. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion in Form von Lösungsvorschlägen, Handlungsoptionen und Beratungsmodellen werden abschließend zusammengefasst und in weiteren Foren des DSLK vertiefend analysiert.

    tulowitzki

    Dr. Pierre Tulowitzki

    Senior Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie (IBB) der Pädagogischen Hochschule Zug (PH Zug)

     

    sassenscheidt

    Dr. Hajo Sassenscheidt

    freiberuflich in Personalentwicklung, Moderation, Beratung tätig

     

    kloft

    Carmen Kloft

    Leiterin der Koordinierungsstelle 'Hessische Lehrkräfteakademie - Hessisches Kultusministerium'

     

    dammann

    Maja Dammann

    Leitung Personalentwicklung, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Hamburg

     

    Eckard König klein

    Prof. Dr. Eckard König

    Universität Paderborn

     



    PF39: Lehrer in Not! Probleme mit der Handschrift nehmen zu

    Wie Sie frühzeitig gegensteuern und Ihre Lehrer sinnvoll unterstützen

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Eine Lehrerumfrage zeigt: Je besser die Handschrift, desto höher die generellen schulischen Leistungen. Alarmierend hierbei ist, dass nach Meinung der mehr als 2000 befragten Lehrer 51% der Jungen und 31% der Mädchen Probleme haben eine flüssige und leserliche Handschrift zu entwickeln. Dies ist eine Belastung für Lehrer und Schüler gleichermaßen. Das Schreibmotorik Institut hat auf wissenschaftlicher Grundlage Instrumente zur Kompetenzfeststellung sowie neue Materialien zum Schreiben lernen entwickelt und erfolgreich erprobt. Im Rahmen des Praxisforums erweitern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen zur aktuellen Situation der Handschrift und des Schreibunterrichts, lernen die wissenschaftlichen Hintergründe kennen und erproben das Kompetenzscreening und dessen Möglichkeiten in der praktischen Anwendung.

    Schulleiterinnen und Schulleitern wird ein ganzheitliches und praxiserprobtes Konzept vorgestellt, welches die Grundlage für die Entwicklung einer schnellen, lesbaren und effizienten Handschrift bietet: von wissenschaftlichen Hintergründen über Diagnoseinstrumente bis hin zu Lehrmaterialien und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten in der Grundschule.

    (Unterstützt durch STABILO)

    marquardt

    Dr. Christian Marquardt

    Wissenschaftlicher Beirat für Motorik, Schreibmotorik Institut e.V., Heroldsberg

     


    PF42: Öffentliche und private Schulen im Wettbewerbs

    Die Rolle privater Schulen in sich wandelnden regionalen Schullandschaften

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Zurückgehende Schülerzahlen machen es nicht leichter: im Kampf um Schülerinnen und Schüler will weder die private Schule noch die öffentliche Schule verlieren. Profilierung und Qualitätsmanagement bringen beide Schulformen voran, so dass mittlerweile beide gleichermaßen bei der Schulauswahl von Eltern und Kindern einbezogen werden. In den schwächer strukturierten Regionen werden immer mehr öffentliche Schulen auf Grund des Schülerrückgangs zusammengelegt und auch geschlossen. Private Schulen werden dann oftmals zur einzigen Option. In den Ballungsräumen sind neue Schulformate entstanden, welche flexibler auf die gewandelten Bildungsansprüche und beruflichen Ambitionen der Eltern reagieren. Welche Rolle die Privatschulen in den sich wandelnden regionalen Schullandschaften spielen – Bereicherung, Ergänzung, Spaltung oder Verdrängung -, auch darüber wird im Praxisforum gesprochen und diskutiert.

    ullrich

    Prof. Dr. Heiner Ullrich

    Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

     


    PF54: Feedback - die Königin der Kommunikation

    So gebe ich als Schulleiterin und Schulleiter gekonnt Rückmeldung

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00-15:15 Uhr

    Welche Schulleiterin, welcher Schulleiter kennt sie nicht, die „schwierigen Gesprächssituationen“? Mal fordernd, mal bewertend, mal schweigend. Und wie oft sucht man in diesen Situationen vergeblich nach geeigneten Worten und einem passenden Zeitpunkt. Und verpasst dabei immer mal wieder einen günstigen Moment.

    Wer klar und konstruktiv kommunizieren will, hat viel zu bedenken. Doch was, wenn am Ende ein ungeschicktes Feedback alles zerstört? Worauf es bei einer gelungenen Rückmeldung ankommt und was alles schief gehen kann, erläutert Philipp Karch in einem interaktiven Vortrag. Geeignet für alle, die gekonnt sagen wollen, was los ist.

    Ziel des Praxisforums ist zum einen die Erkenntnis wie entscheidend Feedback für ein gelungenes Miteinander ist. Zudem wird Sensibilität für die vielen Stolpersteine beim Feedback (Sprache, Blick, Körpersprache, Stimme, …) vermittelt und es werden Anregungen für neue, teils überraschende Formen von Feedback (neben rein verbalen auch stimmliche und körpersprachliche Informationen) gegeben. Der Nutzen des Forums ist, Zuversicht und Vorfreude auf das nächste Feedback-Gespräch (mit Eltern oder Kollegen) zu bekommen.

    karch

    Philipp Karch

    Geschäftsführer Philipp Karch TACHELES MIT TAKT

     

     


    PF51: Multiprofessionelle Teamentwicklung

    Führung ist Handhabung von Veränderung

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Heterogene Lerngruppen, Ganztagsschule, Inklusion - ohne gelingende Teamarbeit wird es in diesen Aufgabenfeldern keine Erfolge geben! An die multiprofessionelle Teamentwicklung stellen diese Aufgaben besonders hohe Anforderungen. Das anspruchsvolle Programm lautet nämlich: Respekt und Wertschätzung vor den „benachbarten“ Fächern müssen sich einstellen, obwohl sie wegen ihrer Nachbarschaft eher als Konkurrenz erlebt werden.

    Zu dieser Leitungsaufgabe werden daher die folgenden Themenbereiche präsentiert:

    • Vertrauen und Wertschätzung als Kernressourcen von Teams
    • Zusammensetzung und Rollen in Arbeitsgruppen
    • Kommunikation im Team: Vom „Runterladen“ zum „schöpferischen“ Zuhören
    • Empirische Erfolgsfaktoren der Teamentwicklung
    • Rolle der Schulleitung
    • Kompetenzen für multiprofessionelle Teamarbeit

    Das Ziel des Praxisforums ist, Leitungspersonen für multiprofessionelle Teamarbeit zu sensibilisieren, und das notwendige Basiswissen zur Verfügung zu stellen.

    philipp

    Dr. Elmar Philipp

    Freiberuflicher Trainer, Lohmar

     

     


    PF56: Herausforderungen bei der Nutzung offener Bildungsmaterialien von Lehrerinnen und Lehrer

    Open Education Ressources (OER) im Unterricht?! Offenes Forum mit Experten

    Freitag, 04. März 2016, von 14:00 - 15:15 Uhr

    Digital verfügbare Lehr- und Lernmaterialien sind einfach zu verändern, zu verbreiten und zu nutzen. Sie können zur qualitativen Verbesserung von Bildung beitragen, indem sie zum Beispiel punktgenau auf Lehrsituationen zugeschnitten und individuell angepasst zur Anwendung gebracht werden.

    Thomas Schmidt und Experten diskutieren mit den Teilnehmenden, inwieweit OER-Materialien auch in Schulen zum Einsatz kommen sollten. Im Fokus des Workshops stehen dabei folgende Fragen: Wie identifiziert man passende OER-Materialien für den eigenen Lehrbedarf? Wie muss man mit offenen Bildungsmaterialien umgehen und wie kann man selbst erstellte Bildungsmedien mit anderen teilen? Wie kann die Qualität von Lehr- und Lernmaterial, das jeder mitgestalten kann, gesichert werden?

    Teachtoday, eine Initiative der Deutschen Telekom, hat für Sie Experten eingeladen, um Ihnen verschiedene Perspektiven von Open Educational Ressources aufzuzeigen. Diskutieren Sie mit Dr. Andreas Pallack (Schulleiter Franz-Stock-Gymnasium Arnsberg), Maria Schumm-Tschauder (Siemens Stiftung) und Henry Freye („OER-Projekt“ bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin).

    schmidt Thomas
    Thomas Schmidt

    Vertreter der Initiative Teachtoday und Experte für digitale Bildung


    pallack

    Dr. Andreas Pallack

    Schulleiter des Franz-Stock-Gymnasiums, Arnsberg

     

    schumm-tschauder
    Maria Schumm-Tschauder

    Siemens Stiftung München

     


    freye
    Henry Freye

    LISUM Berlin-Brandenburg

     



    Tag 2 | Freitag, 04. März 2016 von 16:00 - 17:15 Uhr

    HV5: Überleben in Extrembedingungen

    Eigenmotivation und Durchhaltevermögen

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    "Überleben ums Verrecken", so lautet ein Buchtitel des Referenten. Rüdiger Nehberg hat dies schon in vielen Abenteuern und Extremsituationen vorgeführt, er weiß, wovon er spricht. Seine Haltung ist: man kann immer das erreichen kann, was man will, man muss es nur wollen. Dabei spielen bei ihm nicht nur physische und psychische Grenzen eine Rolle, sondern die Zielerreichung hängt auch viel davon ab, wie man mit den Mitmenschen umgeht, wie man auftritt, wie man kommuniziert und sich durchsetzt. Rüdiger Nehberg beschreibt in seinem Vortrag, welche Strategien, Motivationen und Faktoren zum Einsatz kommen müssen, um sich zu behaupten und erfolgreich zu sein. Der Transfer dessen auf Schulleiterinnen und Schulleiter ist nicht zufällig. Die mittlerweile sehr hohen Anforderungen an das Schulleiterhandeln bedürfen außerordentlicher Handlungs- und Erfolgsmethoden. Die so genannte Soft Skills sind unheimlich wichtig für Schulleitungsmitglieder für das effektive Führen einer Schule. Es ist entscheidend, dass der Schulleiter das Kollegium motivieren kann, es ist entscheidend, dass die Mitarbeiter an einem Strang ziehen, es ist entscheidend dass Innovationen angenommen und dauerhaft verfolgt werden. Lassen Sie sich von einem Überlebenskünstler dazu inspirieren.

    Ziel der Veranstaltung ist es, Strategien und Methoden zur Eigenmotivation, zur Stärkung des Durchhaltevermögens und des Überzeugens aufzuzeigen.

    nehberg

    Rüdiger Nehberg

    Survival Experte und Aktivist für Menschenrechte

     

     


    HV6: Ihr Gehirn kann viel mehr als Sie glauben

    Lehr- und Lernmethoden zur praktischen Anwendung

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Jedes Kind ist anders. Besonders Schüler mit z.B. Lernschwäche, Legasthenie oder Dyskalkulie benötigen eine besondere Beachtung und individuelle Förderung. Es gibt Methoden, die die speziellen Stärken eines Kindes für die aktive Gedächtnisarbeit nutzen und damit das Lernen erleichtern. Gregor Staub zeigt in dem Praxisforum die Grundlagen für gesteigerte Gedächtnisleistung, damit es Ihnen als Schulleitung ermöglicht wird, ein schulübergreifendes System einzuführen. Denn die innovativen Lernmethoden sind nicht nur für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sinnvoll, sondern steigern auch die Leistung der übrigen Schülerinnen und Schüler. Das Praxisforum gibt neue Impulse für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.

    staub

    Gregor Staub

    Gedächtnistrainer und Lernphilosoph

     

     


    PF2: Bildungssozialisation und Sprachkompetenz von in Deutschland lebenden Jugendlichen aus Einwandererfamilien

    Zum Zusammenhang zwischen familialen und schulischen Bedingungen

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Die sprachliche Integration von Migranten wird nicht zu Unrecht als eine der wichtigsten Voraussetzungen einer entwickelten Bildungsgesellschaft gesehen. Dabei bleibt allerdings zu untersuchen, inwieweit sich die messbaren Unterschiede im Sprachvermögen von jugendlichen Schulabsolventen wirklich ursächlich auf den Migrationshintergrund zurückführen lassen. Seit mehreren Jahren erforschen wir am soziologischen Institut der Universität Münster Zusammenhänge von Bildungssozialisation, Migrationserfahrung und Sprachkompetenz im Rahmen von kontinuierlich arbeitenden Lehrforschungsprojekten. Dabei geht es um Verteilungsmuster unterschiedlicher Sprachkompetenz, um Ursachenzusammenhänge im Bereich familialer Bildungssozialisation und um die Analyse besonderer Risikogruppen. Nicht zuletzt aber bleibt die wohl wichtigste Frage, was Schule in diesem Zusammenhang leisten kann und soll.

    Ziel des Praxisforums ist es, Hinweise zum Umgang und der Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schule bei der sprachlichen Integration von Migranten unterstützen kann.

    heimken

    Dr. Norbert Heimken

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Soziologie der Universität Münster

     


    HV15: Bildungspodium: Eine Schule für alle?

    Theorie und Praxis der Inklusion - eine kritische Bilanz (Diskussionsrunde)

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Das Thema Inklusion wird besonders bildungspolitisch diskutiert. Nach der Reform von Schulgesetzen in vielen Bundesländern und der Einführung von Wahlfreiheit für eine inklusive Beschulung an Regelschulen, kommen jedoch immer mehr kritische Stimmen zu Wort. Mangelhafte Ressourcenausstattung, Überforderung des Lehrpersonals, zu geringer Stundeneinsatz von sonderpädagogischen Kräften und vor allen Dingen eine zu starr auf Leistung konzentrierte Pädagogik sind wesentliche Kritikpunkte. Mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus der Bildungspolitik sowie der pädagogischen Theorie und Praxis wollen wir den gegenwärtigen Stand der inklusiven Beschulung beleuchten. Dabei wird auch die Frage strittig zu diskutieren sein, ob sich nicht vieles am Schulsystem insgesamt ändern muss, wenn inklusive Beschulung perspektivisch gelingen soll.

    Aus unterschiedlichen Sichten soll die Forderung der UN Konvention nach Inklusion beleuchtet werden. Insbesondere soll die Schule dabei im Mittelpunkt stehen. Es sollen kritische Stimmen zu dieser Forderung als auch Befürworter zu Wort kommen und es sollen die Für uns Wider lebhaft diskutiert werden. Besonders wertvoll ist es , wenn die UN-Forderung nach Inklusion mit Stolpersteinen, Gelingensbedingungen und Erfolgsgeschichten in Bezug gesetzt wird.

    Die Zuhörer sollen ein buntes Bild der unterschiedlichen Sichten auf die Thematik Inklusion an Schulen erhalten.

    Moderiert von Elmar Thomassek, Redakteur, Forum Nachhaltig Wirtschaften.

    Uwe Becker klein

    Prof. Dr. Uwe Becker

    Professor für Sozialethik und Diakoniewissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Bochum)

     

     

    Geyer-Hindemith foto

    Christian Geyer-Hindemith

    Redakteur FAZ

     

    precht

    Prof. Dr. Richard David Precht

    Philosoph

     

    ziehbart

    Fred Ziebarth

    Lehrer, Sonderschullehrer und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.

     


    PF11: Inklusion als pädagogische Herausforderung

    Perspektiven, Anforderungen, Erschwernisse auf dem Weg zur Entwicklung eines inklusiven Schulangebotes

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Die Diskussion über die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems und eines konkreten inklusiven Schulangebotes wird derzeit auf unterschiedliche, in aller Regel aber sehr engagierte Weise geführt. Im Praxisforum werden einige Erkenntnisse zur integrativen bzw. inklusiven Schulentwicklung vorgestellt und konkrete Vorschläge für einen möglichen Schulentwicklungsprozess gegeben.

    Ziel ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Impulse und Anregungen zur Umsetzung an ihrer Schule mitzugeben.

    walter-klose

    Dr. Christian Walter-Klose

    Lehrstuhlinhaber für Sonderpädagogik und Körperbehindertenpädagogik, Universität Würzburg

     


    PF22: Schlechte Lehrerinnen und Lehrer: Eine Herausforderung für schulische Führungskräfte und ein schulisches Tabu?

    Führen bei Gegenwind: Umgang mit erheblichen Qualitätsdefiziten an Schulen oder wie kommen Lehrerinnen und Lehrer wieder in die Spur

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Ganz wesentlich hängt die Schulqualität von guten Lehrerinnen und Lehrern ab, von der Qualität ihres Unterrichts, der Qualität der Beziehungsgestaltung zu den Schülerinnen und Schülern, der Qualität der kollegialen Zusammenarbeit, der konstruktiven Mitwirkung an Schul- und Unterrichtsentwicklung. Wenn diese Ansprüche und Erwartungen an Lehrerinnen und Lehrer bei weitem nicht eingelöst werden, dann hat die Schule, dann hat vor allem die Führung ein Problem – oder mehrere! Was kann/soll/muss Schulleitung daher tun oder besser lassen?
    Beratung von Lehrerinnen und Lehrern ist eine wesentliche Aufgabe von Schulleiterinnen und Schulleitern. Deswegen wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Praxisforums der Blick dafür geschärft, wo Schulleiterinnen und Schulleiter und auch Schulaufsicht erhöhten Handlungsbedarf haben, wann das Gut Bildung, das Gut Kind, das Gut Schulklima oder das Gut kollegiale Zusammenarbeit gefährdet sind. Anhand ausgewählter Theorien werden Ansätze für eine gelingende Führungspraxis dargestellt, anhand von Fallbeispielen Möglichkeiten, aber auch Grenzen von Beratung und Kontrolle als Führungsaufgaben aufgezeigt.
    Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll ihre Führungsverantwortung für die nicht qualitätsvolle Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern bewusst werden und sie werden auf der Basis von Theorie, aber auch aus der Praxiserfahrung (Fallbeispiele) Möglichkeiten und Grenzen für Handeln und Intervention erfahren.

    braun

    Helga Braun

    Bundesministerium für Bildung und Frauen, Abt. Qualitätsentwicklung, Wien

     


    PF25: Implementierung kompetenzorientierter Unterrichtsentwicklung an beruflichen Schulen und Berufskollegs

    Selbstgesteuerte Lernkultur (SeL) als Schlüssel guten Unterrichts

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    In der beruflichen Bildung findet zur Zeit eine Umorientierung in Richtung einer kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung statt. Der von dyrda + partner entwickelte Ansatz einer selbstgesteuerten Lernkultur(SeL) wird in diesem Praxisforum beschrieben und an Praxisbeispielen aus zwei Berufskollegs demonstriert. Die Konzepte werden anhand dualer und vollzeitschulischer Bildungsgänge im kaufmännischen und technischen Bereich vorgestellt.

    dyrda

    Klaus Dyrda

    Gründer der Firmengruppe dyrda+partner 1993 und Geschäftsleitung der dyrda.de consulting GmbH

     

    baumgartner

    Monika Baumgartner

    Trainerin und Beraterin, dyrda.training GmbH/p>

     

     

    gongoll

    Afra Gongoll

    Afra Gongoll ist seit 2013 Schulleiterin des Erich-Gutenberg-Berufskollegs.

     

    becker

    Michael Becker

    Schulleiter Technisches Berufskolleg Solingen

     


    PF27: Veränderungen in Schule mit Supervision erfolgreich gestalten

    Eine bewährte Methode zur Förderung persönlicher Entwicklung und Professionalität in beruflichen Veränderungssituationen

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Neben Veränderungen in der Schüler- und Elternschaft sind es auch schulpolitische Ziele wie z.B. „Inklusion“, auf die sich Lehrkräfte und Schulleitungen einstellen müssen. Gerade in schwierigen Zeiten ziehen wir uns häufig zurück und stagnieren in bisher ausreichenden Bewältigungsmustern. Supervision fördert die Kommunikation, das Verstehen von Zusammenhängen und die persönliche Weiterentwicklung in belastenden Situationen und schafft eine notwendige Voraussetzung für konstruktive Bewältigung von Veränderungen und Krisen. Verschiedene Formen der Supervision (Coaching, Einzel-, Gruppen-, Fall- und Teamsupervision) werden mit ihren Chancen und den notwendigen Rahmenbedingungen vorgestellt. Die TN erhalten konkrete Hinweise für die Einführung von Supervision in Schule.

    Ziel ist, Chancen von Supervision in Schule aufzeigen und Gelingensbedingungen für die Einführung von Supervision in Schule fördern. Anhand von konkreten Praxisbeispielen werden die verschiedenen Formen der Supervision vorgestellt.

    greiner

    Annette Greiner

    Leitung der Schulpsychologischen Beratungsstelle, Kreis Heinsberg

     


    PF37: LänderForum Nordrhein-Westfalen: Was braucht die Leitungsqualifizierung der Zukunft?

    Impulse für die Schulleitungsqualifizierung in NRW, schulformübergreifende und schulformspezifische Aspekte

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Das Forum zielt auf Austausch, Einschätzung, Diskussion der Kongressteilnehmenden ab. Es fragt nach Anregungen und Impulsen, die sich aus dem Gehörten, Erlebten, ebenso wie aus eigenen Erfahrungen und Einschätzungen für die Schulleitungsqualifizierung in Nordrhein-Westfalen ergeben.

    Den Auftakt bilden zwei Initialstatements. In anschließenden Gesprächsrunden tauschen sich die Teilenehmenden – mit Bezug auf die eigene Praxis – aus und tragen ihre Gedanken, Anstöße und Anregungen zusammen.

    Diese werden festgehalten und im Anschluss dem Plenum schlaglichtartig präsentiert.

    Leitfragen sollen hierbei sein:

    • Welche aktuellen und künftigen Herausforderungen gilt es für das Schulleitungshandeln zu bedenken?
    • Was befördert eine lebenslange Professionalisierungsbereitschaft?
    • Wie lässt sich „Selbstbildung“ (u.a. Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstverständnis und dem eigenen Menschenbild, Auseinandersetzung mit Werten, Systembetrachtung, Visionen, …) neben der Vermittlung von Wissen, Tools, Methoden zum kontinuierlichen Weiterbildungsgegenstand machen?
    • Welche künftigen Angebote und Unterstützungen sind zu (be-)denken und zu entwickeln, um Leitungshandeln fortwährend zu professionalisieren?

    beckmann - presse 8 2015 klein

    Udo Beckmann

    Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW

     

    egyptien

    Eugen-Ludwig Egyptien

    Direktor der Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule NRW

     


    PF41: Der Privatschulvertrag - Im Spannungsfeld zwischen privat- und öffentlich-rechtlichen Belangen

    Vertragliche Regelungen und deren Handhabung mit Blick auf die Besonderheit der Ordnungsmaßnahmen

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Ein wasserdichter Privatschulvertrag vereinfacht für Schulen eventuelle zukünftige Streitigkeiten mit Schülerinnen, Schülern und Eltern. Besonders heikel wird es z.B. wenn Schülerinnen oder Schüler von der Schule verwiesen werden müssen oder wenn Ordnungsmaßnahmen verhängt werden sollen und dies im Vertrag nicht geregelt ist. Die öffentlich rechtlichen Regelungen greifen hier nämlich nicht. Die richtige Ausgestaltung des Privatschulvertrags ist deswegen von großer Wichtigkeit. Zudem ist es wichtig zu wissen, wie die Schulleitung bzw. die Geschäftsführung der Privatschule agieren kann, falls es doch an benötigten Regelungen im Vertrag fehlen sollte. Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur kennen.

    Im Praxisforum wird zum einen der Privatschulvertrag im Einzelnen betrachtet als auch Wege aufgezeigt, die im regelungsfreien Raum im Fall der Fälle eingeschlagen werden können.

    gutfleisch

    Kurt Gutfleisch

    Vizepräsident des Oberschulamts Tübingen und Karlsruhe, a.D.

     


    PF43: Handy & Co – Ansätze zur Schulentwicklung

    Impulse für die Praxis

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Wie man lernt, seine Freizeit gestaltet, wissen teilt oder miteinander kommuniziert ... das alles wird immer stärker von digitalen Medien, vor allem Handy & Co, bestimmt. Daraus ergeben sich Chancen aber auch Risiken. Auf der einen Seite hat heute fast jede Schülerin und jeder Schüler ein kleines Labor in der Hosentasche – auf der anderen Seite gefährden Apps die direkte Kommunikation untereinander. Einerseits fördern digitale Werkzeuge das Verständnis von Zusammenhängen – andererseits besteht die Gefahr, dass elementare Kulturtechniken verkümmern. Am Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg wurden in Kooperation mit der Stadt Arnsberg sowie im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und dem Landesinstitut QUA-LIS Konzepte zur Nutzung digitaler Medien – insbesondere von Handys & Co im Fachunterricht, entwickelt. Dabei wurden die soziale und technische aber vor allem die fachliche Ebene berücksichtigt.

    Digitale Medien – hier sind sich die beteiligten Akteure sicher – haben auch in Zukunft großen Einfluss auf die Schulentwicklung. Diese zu steuern und nicht von der Technikentwicklung gesteuert zu werden ist ein drängendes Ziel des gemeinsamen Projektes.

    Im Rahmen des Praxisforums erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in die Arbeit der Schule. Erläutert werden anhand konkreter Beispiele mögliche Rollen digitaler Medien mit Blick auf die Entwicklung von Fachunterricht und von Schule.

    Im Praxisforum werden Möglichkeiten vorgestellt, wie das „Reizthema“ Handy, Tablet & Co konstruktiv zur Schulentwicklung genutzt werden kann.

    Thematisiert werden didaktische Ansätze, Wege zur Professionalisierung sowie die Tragfähigkeit von Infrastrukturen. Zielgruppe sind entsprechend Schulleiter.

     

    pallack

    Dr. Andreas Pallack

    Schulleiter des Franz-Stock-Gymnasiums, Arnsberg

     

     


    PF47: Forschendes Lernen im Unterricht in der Grundschule

    Qualitätsentwicklung des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts mit Beispielen guter Praxis

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Was ist Forschendes Lernen? Und was bedeutet die Methode für die Gestaltung des Sachunterrichts in der Grundschule? Nach einer Begriffsklärung werden die sich daraus ergebenden Aufgaben für die Pädagoginnen und Pädagogen mittels der „Zehn Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht“ von Prof. Jörg Ramseger (FU Berlin) vorgestellt. Anhand von Filmbeispielen aus dem Medienpaket „Kinder erforschen Energie und Strom“ werden die Kriterien anschaulich gemacht und diskutiert. Ein Erfahrungsbericht, wie Unterrichtsentwicklung mit Unterstützung der guten Unterrichtsbeispiele des Medienpakets gelingen kann, beschließt den Vortrag.

    Ziel des Praxisforums ist, dass die Teilnehmer die Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht kennenlernen und erste Ideen erhalten, wie Unterrichtsentwicklung damit gestaltet werden kann.

    (Unterstützt durch das Haus der kleinen Forscher)

    kruemmel

    Ute Krümmel
    Referentin für Unterrichtsentwicklung bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

     

     


    PF52: Brainfood – optimale Pausenverpflegung für fitte Schülerinnen und Schüler

    Welche Rolle spielt die Schulmilch in der Pausenverpflegung in Schulen? (Diskussionsrunde)

    Freitag, 04. März 2016, von 16:00 - 17:15 Uhr

    Schülerinnen und Schüler, die ein Frühstück und/oder eine kohlenhydrathaltige Pausenmahlzeit zu sich nehmen, sind leistungsfähiger, reaktionsschneller, können sich besser konzentrieren und sind weniger aggressiv als Kinder, die nicht gefrühstückt haben. Doch was tun wenn Kinder und Jugendliche nicht frühstücken? Kann hier das EU-Schulmilchprogramm eine Lösung bieten? So dass die Schülerinnen und Schüler den Schultag konzentriert folgen können. Diskutieren Sie gemeinsam mit unserer Expertenrunde die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Ein Impulsvortrag zu den neuesten Studienergebnissen "Einfluss von Milch & Kakao auf die Leistungsfähigkeit" führt in das Thema ein.

    Ziel des Diskussionsforums ist der Wissensaustausch und die Diskussion um eine optimale Pausenverpflegung. Es werden Eindrücke und Meinungen aus Wissenschaft und Praxis vermittelt. Der Austausch mit dem Publikum ist explizit erwünscht.

    (Unterstützt durch Friesland Campina)

    eissing

    Prof. Günter Eissing

    Universitätsprofessor an der Techn. Universität Dortmund

     

    venus

    Iris Venus

    Diplom Oecotrophologin
    Fachberatung Ernährung

     

    wagner

    Günter Wagner

    Dipl. Ernährungswissenschaftler, Mitglied des Vorstandes am Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim

     

    Portrait Frau Graefe

    Ines Gräfe

    Stellv. Schulleiterin, Heinrich-von-Gagern-Schule, Weilburg

     

    tenberge-weber

    Ursula Tenberge-Weber