keyvisual dslk 2016

Tag 3 | Samstag, 05. März 2016

 

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Tag 3 | Samstag, 05. März 2016 von 9:00 - 10:15 Uhr

HV3: Gelebte Werte für nachhaltigen Erfolg

Aufgeschlossenheit und Innovationskraft an meiner Schule stärken

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Wirksames Führen setzt vor allen „Führungs-Tools“ zunächst eine bestimmte innere Haltung voraus, die die Bereitschaft zur eigenen Veränderung, die Eigenschaft der Neugier, die Fähigkeit zur Einnahme unterschiedlicher Blickwinkel, den Verzicht auf fertige Vorannahmen, Offenheit für andere Wirklichkeiten und vor allem Achtsamkeit und Achtung vor dem Anderen besitzt. Eine werteorientierte Führung kann zum Wachstum und Gedeihen einer Schule wesentlich beitragen. Eine Organisation ist mehr als ein zielorientiertes und soziales System, das heißt: Entscheidend für alles, was in Abteilungen und Unternehmen - respektive hier Schulen - geschieht ist das Handeln der Menschen. Die wesentliche Frage ist deshalb: Wie gelingt es, dass die Menschen neuen Anforderungen offen gegenüberstehen? Wie gelingt es, dass der Einzelne in einer neuen Situation Chancen erkennt und etwas daraus macht? Werte können nicht von außen in ein Unternehmen getragen und auch nicht künstlich erzeugt werden. Daher besteht das Wertemanagement zuallererst in der Selbstverpflichtung des oberen Managements. Von oben nach unten müssen die Werte authentisch vorgelebt werden. Benedikt spricht von den „exempla maiorum“, dem Beispiel der Führungskräfte. Diese definieren eine Reihe ethischer Werte, wie Integrität und Verantwortung, dann Kooperationswerte, wie gegenseitiger Respekt und Loyalität, und schließlich Leistungswerte und den Nachweis der dafür notwendigen Kompetenz. Durch das konsequente Vorleben auf der obersten Führungsebene können sich die Mitarbeiter daran orientieren und erfahren klare Zielvorgaben.

In diesem Vortrag sollen Sie, liebe Schulleiterinnen und Schulleiter, sich bewusst werden, dass Sie, um nachhaltigen Erfolg zu generieren, sich auf die werteorientierte Führung nicht nur Ihrer Schülerinnen und Schüler, sondern auch Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Kollegiums stützen können.

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Anselm Bilgri

Coach, Dozent und Autor, ehem. Benediktiner und Cellerar der Abtei St. Bonifaz sowie Prior im Kloster Andechs

 


HV11: Work-life-balance

Schulleben und Privatleben gut ausbalancieren

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

„Work-Life-Balance“, „Balancing“, „persönliche Lebensbalance“ – hochaktuelle Schlagworte, in denen sich die allgemeine Tendenz spiegelt, nicht mehr ausschließlich für den Beruf leben zu wollen. Nur mit einem ausgewogenen Gleichgewicht lässt sich beruflicher Erfolg auch langfristig erzielen. Dies gilt insbesondere auch für Schulleiterinnen und Schulleiter, die mit den zunehmenden Herausforderungen an ihren Beruf auch immer mehr Aufgaben und Belastung dazu bekommen. Für erfolgreiche Führungspersonen ist dieser Spagat besonders schwierig: Sie investieren unendlich viel Kraft und Ressourcen in ihren Beruf und geben dabei häufig zu wenig Acht auf ihr privates Umfeld, auf ihre persönliche Ausgeglichenheit. Die Gefahren dabei sind Burnout- Symptome, Zerrüttung von Ehe oder Partnerschaft, Arbeitsdepression, Krankheit, Überforderung und Stress.

Sie erfahren in einem unterhaltsamen und praxisorientierten Vortrag u.a.: Wie Sie eine ausgewogene Balance von Berufstätigkeit und Ihren persönlichen Lebensbereichen erreichen. - Wie Sie für Ihr Privatleben eine Strategie entwickeln, um ein erfolgreiches, erfülltes und glückliches Leben zu führen und dadurch auch Ihren beruflichen Erfolg sichern können. - Wie Sie Ihre inneren Batterien auch im Berufsalltag mühelos wieder auftanken können. - Wie Sie die gewonnenen Erkenntnisse in Ihrem Alltag umsetzen können. Auf lebendige und motivierende Weise erfahren Sie, wie Sie Ihr ganz persönliches Gleichgewicht (wieder) finden. Und wie Sie es nachhaltig in Ihr Leben integrieren!

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Dr. Marco Freiherr von Münchhausen

Unternehmer und Coach

 

 


PF7: Schwierige Elterngespräche führen

Mit Emotionen umgehen und für Struktur und Zielorientierung sorgen

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Schwierige Elterngespräche so zu führen und zu gestalten, dass sie eine Verständigung ermöglichen und zu Vereinbarungen führen, setzt voraus, die Verantwortung für die Gesprächsführung und den Gesprächserfolg zu übernehmen. Denn die Leitungs- und Lehrpersonen sind als Professionelle dazu verpflichtet, Gespräche professionell zu führen, während sie von den Eltern als Laien kein professionelles Gesprächsverhalten erwarten dürfen. Das erfordert eine Klärung der Lehrerprofessionalität und der Rollen sowie eine Grundhaltung der Wertschätzung. Für die Schulleitung geht es zudem darum, eine Gesprächskultur zu etablieren und für eine professionelle Gesprächsführung durch die Lehrkräfte zu sorgen.

Mit dem Praxisforum sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten bei Elterngesprächen reflektieren, sich über die Rollen in Elterngesprächen klar werden, die Gelingensbedingungen für schwierige Elterngespräche kennen, Gesprächstypen und –strukturen identifizieren und Wertschätzung als Grundhaltung entwickeln.

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Adolf Bartz

Schulleiter Couven Gymnasium Aachen (bis 2010) i.R.

 

 


PF14: Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen

Ein Programm zur familiären Leseförderung, das die Bildungschancen von Kindern stärkt und einen gelingenden Start in die Schule unterstützt

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ ist ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom BMBF finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt wird: Eltern erhalten zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten ein Lesestart-Set mit wertvollen Alltagstipps rund ums Vorlesen und einem Buchgeschenk für ihre Kinder. Von 2011-2013 für einjährige Kinder beim Kinderarzt, in der zweiten Programmphase seit 2013-2015 für dreijährige Kinder in Bibliotheken. Die dritte Phase adressiert von 2016 – 2018 alle Familien mit Kindern im Schuleintrittsalter, um sie weiterhin zum Vorlesen und nun auch zum gemeinsamen Lesen zu motivieren und Lesefreude, Lesepraxis und Kommunikation über das Lesen zu verfestigen. Mit den ersten beiden Phasen hat Lesestart ein einzigartiges Netzwerk der Leseförderung geschaffen, um Familien niedrigschwellig für das Thema zu sensibilisieren. Dieses kann nun um die Grundschulen bereichert werden. In Zusammenarbeit mit Schulleitungen, Lehrkräften und den bisherigen Multiplikatoren, können die Leselust und Lesemotivation von Kindern weiter gestärkt werden. Durch ein positives Zusammenwirken von unterrichtlicher, außerunterrichtlicher, außerschulischer und familiärer Lesemotivation, leistet Lesestart gemeinsam mit seinen Partnern einen wirksamen Beitrag, um die Bildungschancen aller Kinder zu fördern und einen gelingenden Schulstart zu unterstützen. Lesestart biete den Grundschulen die Möglichkeit, das wichtige Thema Leseförderung in die Familien zu tragen. Mit der Übergabe von Lesestart-Sets durch Grundschullehrkräfte an alle Erstklässler kann ein wirkungsvoller Impuls gesetzt werden, um den Bildungsprozess im häuslichen Umfeld zu aktivieren.

Ziel ist, das Lesestart-Programm zu erläutern und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Teilnahme an Lesestart zu motivieren. Zudem werden praktische Tipps und Anregungen, zur flankierenden Begleitung von Lesestart in der Grundschule im Bereich der außerunterrichtlichen Leseförderung gegeben.

(Unterstützt durch die Stiftung Lesen.)

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Sabine Bonewitz

Leiterin Programmbereich Familie - Stiftung Lesen

 

 


PF17: Cybermobbing, Sexting & Co. in ihrer rechtlichen Beurteilung

Effektive Prävention mit Hilfe digitaler Schule?

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Cybermobbing und Sexting beschäftigen Schulen bundesweit. Fallbeispiele aus der anwaltlichen Praxis und aus jahrelanger Vortragstätigkeit in Schulen zeigen die weitreichenden Auswirkungen für Täter und Opfer. Fast täglich kommen neue Internetangebote oder Apps auf den Markt, die die Kinder neugierig ausprobieren. Reichen da Hinweise wie „Geh nicht bei Rot über die Ampel“, „Du darfst nicht stehlen.“ heute noch aus? Was brauchen Kinder mit Blick auf die rasante Entwicklung der digitalen Technik für einen rechtssicheren Umgang? Wie kann digitale Schule hierbei unterstützen? Wie erreichen Sie auch die Eltern, die ihren Kindern Smartphone, Tablet und PC in der Regel ohne Anleitung in die Hand geben und damit die eigentliche Verantwortung tragen?

Ziel des Praxisforums ist es, die Notwendigkeit einer schnellen flächendeckenden Aufklärung für Schüler, Eltern und Lehrer deutlich zu machen und eine digitale Lösungsmöglichkeit aufzuzeigen.

(Unterstützt durch die Deutsche Kinderhilfe.)

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Gesa Stückmann

Rechtsanwältin

 

 


PF19: Schulen mit Zukunft? – Wie öffentliche Schulen in der Schweiz guten Unterricht machen

Baupläne der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Die [Volks-]Schulen erleben nicht nur mit der Einführung des sog. „Lehrplans 21“ einen Systemwechsel auf pädagogischer Ebene (Kompetenzförderung als Schlagwort), auch die Schule als Organisation ist im Umbau begriffen. Neue Lernräume (z.B. vom Schulzimmer zum flexiblen Atelierraum), die Bildung neuer Lerngemeinschaften (z.B. von der „Klasse“ zur „Lehr-/Lerngemeinschaft“), neue Zeitmodelle (z.B. von der „Lektion“ zur „Lernzeit“) oder neue didaktisch-methodische Lernszenarien (z.B. von der Gruppenarbeit zu „team-based learning“-Arrangements) fordern Lehrpersonen heraus oder über, regen an und wollen konzertiert entwickelt und umgesetzt werden – nicht als Hauruck-Übung, sondern als pädagogisch wirksames Szenario. Dafür braucht die Schulführung Baupläne resp. eine Architektur der Schul- und Unterrichtsentwicklung, die in diesem Praxisforum anhand von Fallstudien erläutert werden!

Im Praxisforum wird ein Modell („Bauplan“ oder „Architektur“) konzertierter Schul- und Unterrichtsentwicklung für Schulleiterinnen und Schulleiter erläutert. Dabei wird das Modell anhand verschiedener konkreter Beispiele von Schulen und ihren Entwicklungsschritten konkretisiert.

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lic. phil. Annemarie Kummer Wyss

Dozentin/Projektleiterin an der Pädagogsichen Hochschule Luzern

 

  


PF31: Vom Unterrichtskonzept zum Raumkonzept: Holländischer Schulbau

Schulbauergebnis Deutschland – Niederlande 0 – 1?

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Die Erfahrungen mit Schulbau in den Niederlanden zeigen, wie unheimlich wichtig es ist, dass man erst über den zukünftigen Unterricht nachdenkt, bevor man mit dem Entwerfen beginnt. Um eine Schule zu entwickeln, die nicht nur heute, sondern auch zukünftig gut funktioniert, ist es für die Schule selber und alle anderen am Bau Beteiligten wichtig, dass bewusst über das Bildungs- und Unterrichtskonzept nachgedacht und dieses deutlich und verständlich beschrieben wird. Die Erfahrungen in den Niederlanden zeigen uns, dass multidisziplinäre Fachteams notwendig sind, um zusammen mit Schulen, Planern, Politikern und Verwaltung, die geforderten Schulen zu schaffen, die unsere Kinder benötigen, um die twentyfirst-century-skills zu lernen und gut vorbereitet, selbstständig ein eigenes Leben aufzubauen. Um gute Schulen für die Zukunft zu bauen, ist das Zusammenspiel zwischen Schulbau und Unterricht sehr wichtig. Wie wir solche Aufgaben bewältigen in den Niederlanden und mit welchen Ergebnissen, möchten wir zeigen.

Das Praxisforum richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schularten bundesweit.

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Karin Doberer

Geschäftsführerin LernLandSchaft

 

 


PF33: Führungsstrategien in Veränderungsprozessen

Bewährte Praxiserfahrungen - dargestellt anhand der Schulentwicklung zweier Grundschulen

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Schule ist immer in Entwicklung und Veränderung. Jede Schulleiterin und jeder Schulleiter hat eine andere Persönlichkeit – jeder seinen eigenen Führungsstil – jeder eine andere Schulstruktur. Der Führungsstil bestimmt die Führungsstrategien. An Grundschulen mit völlig unterschiedlichen Strukturen leiteten die beiden Referentinnen gravierende Veränderungsprozesse an. In diesem Praxisforum sollen Strategien, die sich als erfolgreich erwiesen haben, sowie ein Instrumentarium zur internen Evaluation (Wahrnehmungs- und Wertorientierte (Keine Vorschläge) vorgestellt werden. Eine sich anschließende Diskussion kann die Ausführungen durch die Erfahrungen der Teilnehmer vertiefen und bereichern

Das Ziel des Praxisforums ist die Übertragung des theoretischen Wissens über Führungsstile und –strategien in die Praxis, einhergehend mit der Erweiterung des Handlungsrepertoires von Schulleitungen.

Das Praxisforum richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schularten bundesweit.

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Kerstin Friedrich

Schulleiterin der Martin-Grundschule Forchheim

 

 

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Martina Zippelius-Wimmer

Schulleiterin der Grundschule Bubenreuth

 

 


PF48: LänderForumThüringen: Bildungsplan 0 - 18

Herausforderung und Chance für Schulleitungshandeln

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Im LänderForum Thüringen wird der Thüringer Bildungsplan 0 – 18 Jahre vorgestellt. Erarbeitet wurde der Bildungsplan von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Zusammenwirken mit einem Beirat von Fachleuten thüringer Bildungsinstitutionen unter Leitung von Frau Prof. Dr. Bärbel Kracke. Er dient als Impuls zur Entwicklung von Schule und Unterricht sowie zum Aufbau regionaler Bildungslandschaften und Vernetzung von Akteuren informeller, formaler und nonformaler Bildung. In der Diskussion geht es um das Verhältnis Lehrplan - Bildungsplan. Zudem wird Umgang und Nutzung zentraler Steuerungselemente durch Schule und Schulleitung angesprochen.

Das Forum wird anhand folgender Leitfragen gestaltet:

  • In welchem Verhältnis stehen Lehrplan und Bildungsplan?
  • Zur Rolle zentraler Steuerungsinstrumente und ihre Umsetzung in der Schule.
  • Zur Rolle der Schulleitung bei der Implementation des Bildungsplan 0 – 18.
  • Welche Unterstützung/ Ressourcen benötigen Schulleitungen zur Umsetzung zentraler Steuerungsinstrumente?

Das Forum wird veranstaltet vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Frau Ministerin Dr. Birgit Klaubert. Moderiert wird das Forum vom Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien Dr. Andreas Jantowski.

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Dr. Andreas Jantowski

Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien

 

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Dr. Birgit Klaubert

Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Thüringen

 

 

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Prof. Dr. Bärbel Kracke

Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie am Institut für Erziehungswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 


PF53: LänderForum Sachsen-Anhalt: Von Daten und Taten

Aspekte datengestützter Rückmeldungen für die schulische Qualitätsentwicklung an Berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

In der Schule sind es vor allem die Lehrkräfte, die aufgrund ihrer Schlüsselrolle im Fokus von Evaluationsvorhaben stehen und die bei der Erfassung von Daten sowie den daraus resultierenden Konsequenzen am stärksten gefordert sind. Sie gilt es, für die Sache zu gewinnen. Erst wenn dies gelingt, werden sich die Lehrkräfte dem Evaluationsvorhaben verpflichtet fühlen und ihre Verantwortung für die schulischen sowie persönlichen Entwicklungsprozesse übernehmen. Schulleitungen müssen demnach sowohl den Gütekriterien von Datenerhebungen, als auch den Bedürfnissen ihrer Lehrpersonen besondere Beachtung schenken. In diesem Zusammenhang lohnt der Blick auf einen Faktor, welcher den Erfolg oder Misserfolg von schulischer Qualitätsentwicklung maßgeblich beeinflusst - die Ängste von Lehrkräften vor der Evaluation.

Ausgehend von der Erfahrung der Sinnhaftigkeit von Datenerhebungen sollen Schulleitungen für die Ängste von Lehrkräften sensibilisiert werden, um diese in ihrer Arbeit angemessen aufzugreifen und so eine Offenheit für die schulische sowie individuelle Weiterentwicklung herzustellen.

Ablauf: Dem Sandwichprinzip folgend, wechseln in dem LandesForum gemeinsame und individuelle Arbeitsphasen einander ab. Nach einer kurzen moderierten Orientierungssequenz zu Ablauf und Zielen des Landesforums, eröffnen Bodo Zeymer als Vertreter des Kultusministeriums und Susanne Buchheim die Veranstaltung mit einem kurzen Überblick über die Bedeutung von datengestützten Rückmeldungen für administratives Handeln und für die schulische Qualitätsentwicklung an Berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt.

Im zweiten Initialstatement richtet Stephan Alder den Blick auf die Hauptakteure von schulischen Entwicklungsprozessen – die Lehrkräfte. Obwohl fast alle von ihnen bereits Erfahrungen mit Datenerhebungen gemacht haben, kommen doch Unsicherheiten und Ängste auf, wenn die Qualität des eigenen Unterrichts und die eigene Professionalität immer wieder erfasst werden. Schulleitungen müssen darum wissen und Schlüsse für ihre Arbeit daraus ziehen.

Den Initialstatements folgt jeweils eine Arbeitsphase, in der sich die Teilnehmenden individuell und in der Tischgruppe mit den entsprechenden Inhalten auseinandersetzen, um sich anschließend im Plenum über gewonnene Erkenntnisse und neu entstandene Aspekte für die schulische Führungstätigkeit auszutauschen.

Das LandesForum wird veranstaltet vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

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Stephan Alder

Referent für die Führungskräftequalifizierung, Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)

 

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Susanne Buchheim

Referentin für die Berufliche Lehrerbildung Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)

 

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Bodo Zeymer

Referatsleiter für Qualitätsentwicklung und Lehrerbildung im Kultusministerium Sachsen- Anhalt

 


PF57: Unter welchen Bedingungen lernen Schülerinnen und Schüler mit Tablets besser?

Untersuchungsberichte aus 16 verschiedenen iPad Klassen

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Unsere bisherigen Unterrichtsversuche in Tablet-Klassen in Deutschland und den USA zeigen unter bestimmten Lernbedingungen folgende Ergebnisse: Homogene Tablet-Klassen zeichnen sich durch intensivierte Gruppenarbeit aus. Das Dokumentieren von Experimenten mit der Tablet-Kamera und Videoschnitt-Software geht leichter von der Hand, schult das Beobachten und unterstützt bei der Ausarbeitung von Konzepten. Schülerinnen und Schüler profitieren erheblich von elektronischen Selbsttests als Vorbereitung auf Experimente und Gruppenarbeitsphasen. Bei bestimmten Lernarrangements kann ein deutlich höherer normierter mittlerer Lernzuwachs erreicht werden als in einer Klasse ohne Tablets. Schüler die Tablets zur Präsentation einsetzen, zeigen sehr früh eine höhere Präsentationskompetenz als Vergleichsgruppen. Die Geräte erleichtern es den Schülern, eine Beziehung zu dem Gelernten aufzubauen. Sehr gut lassen sich Kompetenzen im Bereich Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung beobachten. Und: Tablet-gestützte Szenarien können die Kompetenz zur datengestützten Argumentation stärken. Was das bedeutet und welche Vorgehensweise hierfür nötig ist, erfahren Sie in diesem Praxisforum. Es wird erklärt, welche Bedingungen für einen sinnvollen Tablet-Einsatz geschaffen werden müssen und wie Sie diese Grundlagen auch in Ihrer Schule schaffen können. Ziel: Pädagogisch sinnvoll unterstützter Unterricht mit Tablets.

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Prof. Dr. André Bresges

Direktor des Instituts für Physikdidaktik, Universität zu Köln

 


PF58: LänderForum Brandenburg:

Innovative Ideen für Schulentwicklung nutzbar machen

Samstag, 05. März 2016, von 09:00 - 10:15 Uhr

Mit dem LänderForum Brandenburg bieten wir Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern aus dem Land Brandenburg die Möglichkeit, sich über innovative Ideen aus den Vorträgen und Praxisforen auszutauschen, gemeinsam die für Schulen relevanten Entwicklungstrends zu identifizieren und Transferüberlegungen für Brandenburg anzustellen.

Insbesondere werden die Vorträge „Roth, Lernprozesse verstehen (HV8)“, „Obama, You are your Future (HV 10)“ und „Müller, Die Schule schwänzt das Leben (HV 12)“ in den Blick genommen. Die Leitfragen dazu lauten:

  1. Welche Anregungen für mein Handeln habe ich aus den Vorträgen gewonnen?
  2. Welche Aspekte möchte ich weiter verfolgen, um die Schule zukunftsfähig zu machen?
  3. Welchen Beitrag kann ich in meiner Rolle dazu leisten und welche Unterstützung brauche ich dazu?

Im LänderForum Brandenburg treten wir nach einem Eingangsstatement von Herrn Ingo Müller aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum Thema „Neue Ideen zu Gestaltungsmöglichkeiten für Schulentwicklung“ in den Dialog ein.

Die anhand der Leitfragen gewonnenen Impulse werden in Gruppen ausgetauscht und in erste Überlegungen zu Umsetzungsstrategien für die Schulen, Schulleitung und Schulaufsicht weiterentwickelt, die im Anschluss für das Plenum kurz zusammengefasst werden. Von besonderem Wert ist dabei, dass die verschiedenen Perspektiven aus Schule, Lehrer(fort)bildung und Schulaufsicht berücksichtigt sind.

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Bernd Jankofsky

Leiter der Abteilung Schul- und Personalentwicklung am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

 

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Dr. Steffi Missal

Referentin für Führungskräftequalifizierung und –beratung, Systemischer Coach (SG) Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

 


Tag 3 | Samstag, 05. März 2016 von 10:45 - 12:00 Uhr

HV12: Die Schule schwänzt das Lernen

Ein Abgesang auf gängige Lehr-/Lernillusionen

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Auch wenn es ums Lernen geht – der Wandel in Gesellschaft und Wissenschaft ist allenthalben sichtbar. Die Bedingungen und Erwartungen haben sich verändert. Und ein Ende dieser Entwicklungen ist nicht abzusehen. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf Bildungsinstitutionen. Und es bleibt nicht ohne Auswirkungen auf Lernende und Lehrpersonen.

Andreas Müller zeigt Möglichkeiten und Wege des konstruktiven Umgangs mit den sich verändernden Anforderungen. Ausgehend vom Stichwort des selbstkompetenten Lernens stellt er konkrete Beispiele vor, wie institutionelles Lernen anders gedacht und gestaltet werden kann. Entlang der Frage, welche relevanten Faktoren sich im Hinblick auf den individuellen Lernerfolg wirkungsvoll beeinflussen lassen, präsentiert er praxiserprobte Konzepte und Instrumente. Er stellt diese Beispiele aber immer auch in einen anschaulichen Zusammenhang mit den Erkenntnissen der modernen Forschung. Und dabei räumt er mit einigen Lehr-Lern-Illusionen gründlich auf.

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Andreas Müller

Direktor des Instituts Beatenberg, Schweiz

 

 


PF3: Schülercoaching in der Schulpraxis

Ziele erreichen - Beziehungen gestalten - Werte leben

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Das Mündener Modell, an den BBS Münden entwickelt, fokussiert die individuelle Förderung des Jugendlichen durch das begleitende Lehrerteam in Verbindung mit einer systematischen Anwendung präventiver Strategien sowie lösungsorientierter Interventionen im Rahmen der Klassenführung. Die gemeinsame Kommunikation ist geprägt durch Akzeptanz, Wertschätzung und der Achtung der unbedingten Würde des Einzelnen. Im Mittelpunkt steht der Jugendliche in seinem Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Die Ergebnisse verdeutlichen: das Klassenklima und die Schülerleistungen verbessern sich und demzufolge erhöhen sich die Schüler- und Lehrerzufriedenheit. In der Verknüpfung der Elemente Schülercoaching und Klassenführung liegt insgesamt eine große Chance für einzelne Schülerinnen und Schüler, die Klassengemeinschaft, das Lehrerteam, die Schulgemeinschaft und letztendlich auch für den Schulentwicklungsprozess an Schulen.

Aus der Praxis für die Praxis: Der Vortrag zeigt auf, wie es konkret in der Praxis gelingt Schulentwicklung „Bottom up“ auf der Basis gemeinsam getragener Werte des Leitbildes zu begleiten.

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Andrea Laake

OStR‘in BBS Münden

 

 

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Gerd Reddig

Schulleiter der BBS Münden

 

 


PF4: Der Schulleiter im Fadenkreuz

Spannungsverhältnisse unterschiedlicher schulischer Gruppen und Interessen in Einklang bringen

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Eine moderne Schulleitung muss stets die Fäden zwischen den verschiedenen Gremien im richtigen Spannungsverhältnis halten. Ambitionen der Lehrkräfte, Interessen der Schüler, Interventionen der Eltern, Vorgaben der vorgesetzten Behörden und meist politisch orientierte Einflussnahme der Öffentlichkeit müssen regelmäßig aufeinander abgestimmt werden. Schulleitung erfordert deshalb ständige Präsenz und sensibles Fingerspitzengefühl, um einen möglichst hohen Konsens zwischen den beteiligten Parteien zu erzielen.

Im Praxisforum werden Hinweise und Tipps gegeben, wie ein ausgeglichenes Miteinander der verschiedenen Gremien, Gruppen und Interessen an einer Schule in Einklang gebracht werden kann.

„Ein Schulleiter darf nicht Schulleiter werden, damit er Schulleiter ist“, sondern muss sich im Vorfeld mit der neuen Aufgabe identifizieren, sich auf das komplexe Problemfeld einstellen und um strategische Lösungen bemüht sein, welche die auch die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen.

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Reinhard Heydenreich

OStR i.R. des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums Fürth

 

 


PF5: Individuell Fördern in heterogenen Lerngruppen

Das Multidimensionale Begabungs-Entwicklungs-Tool (mBET)

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Begabungen fördern heißt, individuell auf ein Kind einzugehen und − ausgehend von seinen Stärken und Schwächen – für das jeweilige Kind passende Fördermaßnahmen zu entwickeln. Lehrerinnen und Lehrer stehen dabei häufig vor der Herausforderung, auf jedes Kind adäquat einzugehen und individuelle Fördervorschläge anzubieten. Das „multidimensionale Begabungs-Entwicklungs-Tool“ (mBET) unterstützt Lehrerinnen und Lehrer beim Erkennen und Fördern von Begabungen im Verbund mit Kind und Eltern. Ausgehend von einer kurzen Einführung zu Idee und Hintergrund der mBET-Beobachtungsbögen wird das mBET-Gesamtpaket vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit einen gesamten Lehrer/innenbogen auszufüllen und zu besprechen. Zudem wird das Beratungskonzept zum mBET vorgestellt, gemeinsam besprochen. Abschließend wird darüber diskutiert wie das mBET-Diagnose- und Fördertool in einer gesamten Schule implementiert werden kann. 

Die Teilnehmer lernen das Begabungskonzept und den Aufbau des mBET kennen. Sie werden mithilfe des mBET-Lehrer/innenbogens sensibilisiert, einen verstärkt begabungsfokussierten Blick auf Schülerinnen und Schüler zu werfen und lernen das Beratungskonzept des mBET kennen. Die Teilnehmer werden erkennen, wie sie das mBET für die gesamte Schule nutzen können.

 

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Florian Schmid

Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF)

 


PF10: Umgang mit der zunehmenden sprachlichen Heterogenität der SchülerInnen

Unterrichtsgestaltung in sprachlich heterogenen Lerngruppen durch Diversifizierung, Individualisierung und Mehrsprachigkeitsdidaktik

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Heterogene Lerngruppen entstehen vielfach schon alleine durch die Heterogenität in der Sprache. Als Beispiel sei genannt: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, soziale Gemengenlage und deren Auswirkungen auf die Verwendung von Sprache und Sprache bei Jungen- und Mädchen. Solche heterogenen Lerngruppen müssen differenziert betrachtet werden. Im Praxisforum wird dargestellt und geübt werden, wie dies angegangen werden und mit Erfolg umgesetzt werden kann.

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Univ. - Prof. Dr. Hans Jürgen Krumm em.

Institut für Germanistik, Universität Wien

 

 


PF15: Schule leben, Zukunft geben

Praktische Innovationsbeispiele mit reflektierten und evaluierten Ergebnissen

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Schule muss sich laufend auf neue Anforderungen aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik anpassen. Innovationen sind dann der Tagesordnung. Im Praxisforum wird darauf eingegangen, wie Schule sich nicht nur den vorhandenen Anforderungen und Gegebenheiten, sondern vorallem für die Zukunft anpassen kann. Kleinschrittig können praktische Empfehlungen auf die eigene Situation an der Schule vor Ort übertragen werden. Auf dem konstruktiv-kritischen Prüfstand stehen die klassischen 45-Minuten-Einheiten, fachspezifischer Unterricht, die Rolle des Lehrers, die Entwicklung der Unterrichtsplanung und das herkömmliche Bewertungsgefüge. Das Vorgestellte kann an praktizierten Beispielen belegt und diskutiert werden. Das Thema kann von verschiedenen Standpunkten betrachtet werden, die Projektion auf individuelle Begebenheiten können flexibel und spontan berücksichtigt werden.

Ziel des Praxisforum ist es, die realistische und realisierbare Möglichkeit des guten Unterrichts mit hohem Wirkungsgrad beispielhaft vorzustellen und zu diskutieren: Domino-Effekt der Motivation.

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Frank Hortig

Rektor der Gustav- Leutelt- Schule Neugablonz, Kaufbeuren

 

 


PF20: Aufsicht und Haftung - Mit einem Bein im Gefängnis?

Aufsichtspflicht der Lehrkräfte und Organisationsverantwortung der Schulleitung

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Der Unfall beim Spielen auf dem Schulhof, nächtliche Abenteuer auf der Klassenfahrt oder das Verweisen eines Schülers aus dem Klassenraum: Stets stellt sich die Frage nach einer möglichen Verletzung der Aufsichtspflicht und einer eventuellen Haftung. Dienstrechtliche, arbeitsrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen sind ebenfalls zu berücksichtigen. Die Lehrkräfte haben ihre Aufsichtspflicht zu erfüllen, die Schulleitung ist verantwortlich für die Organisation der Aufsichtspflicht. Lehrkräfte und Schulleitung können ihre Verpflichtungen nur zum Wohle der Schüler erfüllen, wenn sie die rechtlichen Kriterien der Aufsichtspflicht kennen und im schulischen Alltag sicher anwenden können.

Das Ziel des Praxisforums ist, dass Lehrkräfte und Schulleitungen ihre Aufsichtspflicht rechtssicher planen und durchführen sowie ihr Handeln pädagogisch und rechtlich begründen können sollen.

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Dr. Thomas Böhm

Dozent für Schulrecht und Rechtskunde am Institut für Lehrerfortbildung in Mülheim an der Ruhr

 


PF21: Urheber- und Medienrecht in der digitalen Schule

Downloaden, Teilen, Internet und Facebook - Fälle aus der täglichen digitalen Schulpraxis

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Die Welt wird mehr und mehr digitaler, natürlich auch die Schule. Moderne Unterrichtsmethoden und –mittel, der Umgang der Schüler mit digitalen Medien und Kommunikationswerkzeugen wie Facebook und Twitter und die Internetpräsenz der Schule haben längst die digitale Welt an den Schulen ankommen lassen. Damit verbunden sind auch urheber- und medienrechtlich relevante Vorgänge, z.B. Lehrkräfte kopieren, digitalisieren, mailen, laden Inhalte aus dem Internet herunter, spielen Videos ab und gestalten Schul-Webseiten. Was in diesem Zusammenhang erlaubt ist und was nicht, ist häufig nicht einfach zu beurteilen. Dabei ist diese Frage für die Schulverwaltung, die Schulleitung und die handelnden Lehrkräfte von erheblicher Bedeutung. Denn eine Rechtsverletzung kann sowohl zivilrechtliche als auch strafrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.

Der Vortrag vermittelt einen Überblick über die Grundzüge des Urheberrechts im digitalen Zeitalter. Er erläutert die zugrundeliegenden Ideen und Wertungen und schafft hierdurch ein Verständnis für die relevanten Regelungen. Ferner geht der Vortrag auf ganz konkrete Fragen aus dem Unterrichtsalltag ein. Ziel des Praxisforums ist der sichere Umgang der Teilnehmer mit urheberrechtlich relevanten Themen im Unterrichtsalltag.

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Dr. Wolf von Bernuth

Rechtsanwalt, Mäger von Bernuth Rechtsanwälte

 

 


PF24: Handynutzung von Kindern und Jugendlichen

Konsequenzen und Konzepte für Schule und Unterricht

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Handys, Smartphones und Apps erhalten immer früher Einzug in das Leben von Kindern und Jugendlichen. Täglich sind Lehrerinnen und Lehrer konfrontiert mit Smartphones. Unter den Tischen wird gechattet, vom Tafelaufschrieb werden Bilder gemacht oder es klingelt laut. Oft wird das Smartphone dabei als störendes Gerät wahrgenommen. Dabei sind die Möglichkeiten, das Gerät in den Unterricht einzubinden, vielfältiger denn je.
Der Vortrag stellt vor, wie Kinder und Jugendliche Smartphones und Apps nutzen und erläutert medienpädagogische Herausforderungen und Risiken. Im Anschluss wird ein Blick in die Zukunft geworfen und neue Trends und Entwicklungen präsentiert. Danach werden didaktisch-methodische Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Apps im Unterricht gezeigt. Hier gehören neben der praktischen Vorstellung von Lern-Apps auch Lernkonzepte sowie kreative Nutzungsmöglichkeiten wie das Basteln eines Smartphone-Mikroskops dazu.
Ebenfalls sorgt an vielen Schulen die Frage für viel Diskussionsstoff, in welchem Rahmen Handys genutzt werden dürfen. Der Referent stellt Beispiele vor, wie Schulleitung, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gemeinsam verbindliche Regeln festlegen können und geht ebenso auf rechtliche Aspekte ein.

(Unterstützt durch: Landesanstalt für Medien NRW, Handysektor und klicksafe)

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Markus Merkle

Geschäftsführer mecodia GmbH

 

 


PF32: Effektive Unterstützung in der Schulleitung durch Wissensmanagement, Expertenberatung und kollegiale Austauschgruppen

Das Wissens- und Beratungsmanagementsystem www.SchulVerwaltung.de

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Die Aufgaben für Schulleiterinnen und Schulleiter haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Es werden mittlerweile Anforderungen abverlangt, die völliges Neuland für die Verantwortlichen an der Schule sind. Dazu kommt das Alltagsgeschäft, in dem erwartet wird, dass schnelle, belastbare Entscheidungen getroffen werden. Haben Sie sich nicht auch schon gewünscht, dass Sie Unterstützung dabei bekommen, dass Sie schnell Lösungen finden, dass Sie jemanden fragen können, dass Sie sich mit jemanden beraten können, der vielleicht auch schon in einer bestimmten Situation war? Wissensmanagement, Expertenberatung und kollegiale Netzwerkgruppen, das ist die Lösung.

Wir stellen Ihnen einen Service vor, der Sie umfassend informiert und berät. Über ein einheitliches System wird Ihnen zum einen all Ihre Fachliteratur systematisch bereitgestellt so dass sich darin gesuchtes Wissen schnell finden lässt. Darüber hinaus stehen Ihnen Experten für alle Handlungsfelder der Schulleitung zur Verfügung, von denen Sie ganz individuell konkrete Fragen und Fälle erörtern lassen können. Und zum Austausch mit Kollegen über gleiche Probleme stehen Netzwerkgruppen bereit, in denen die Anliegen diskutiert und Erfahrungen gegenseitig ausgetauscht werden. Damit können Sie sowohl individuell aber einfach und effektiv nach Antworten in Ihrem vorhandenen Wissenspool forschen als auch über Fachleute sich beraten lassen oder in einen kollegialen Austausch treten. In einer Zeit, in der Zeit, insbesondere für Schulleitungsaufgaben, knapp geworden ist, sind Unterstützungssysteme sehr wertvoll. In dem Praxisforum wird dargestellt, wie SchulVerwaltung.de im Schulalltag gewinnbringend eingesetzt werden kann und sich damit Ihre Arbeitsbelastung verringert.

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Dr. Siegfried Rose

Schulleiter des Friedrich-Koenig-Gymnasiums, Würzburg

 

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Klaus Topitsch

Leiter Online Projekte, Wolters Kluwer

 

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Hans-Ulrich Zipfel

Schulleiter der privaten Wirtschaftsschule Müller, Würzburg

 


PF29: LänderForum Hessen – der gemeinsame Blick über den Tellerrand

Schule gestalten – neue Ideen zu Einflussmöglichkeiten der Schulleitung

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Bestärkt durch die positiven Erfahrungen auf dem DSLK 2015 wollen wir auch 2016 den Kongressteilnehmerinnen und Teilnehmern aus Hessen die Möglichkeit bieten, sich über innovative Ideen aus den Vorträgen und Praxisforen auszutauschen, gemeinsam die für Schulen relevanten Entwicklungstrends zu identifizieren und Transferüberlegungen für Hessen anzustellen.

Nach einem Eingangs-Statement eines Kongressreferenten zum Thema „neue Ideen zu Einflussmöglichkeiten der Schulleitung“ treten wir in den Dialog ein. Von besonderem Wert ist dabei, dass die verschiedenen Teilnehmenden-Perspektiven aus Schule, Lehrerbildung und Schulaufsicht beteiligt sind. Wir gestalten das Forum in Anlehnung an ein World-Café, um einen lebendigen Austausch zu ermöglichen und um gemeinsam zukunftsweisende Ideen für Schulen zu entwickeln.

Mit dem Impulsvortrag von Annemarie Kummer-Wyss "Schulen mit Zukunft? – Wie öffentliche Schulen in der Schweiz guten Unterricht machen" wird das Forum eingeleitet, bevor an Hand folgender Leitfragen gearbeitet wird:

  • Welche (gesellschaftlichen) Entwicklungstrends sind für die zukünftige Gestaltung der Schulen in Hessen besonders bedeutsam?
  • Welche Einflussmöglichkeiten sehen Sie für die Schulleitung und Schulaufsicht in Hessen?
  • Welche Impulse nehmen Sie für Ihr Schulleitungshandeln (bzw. Führungshandeln) mit?
  • Welche Formen der Unterstützung benötigen Sie als Schulleitung angesichts der neuen Herausforderungen?

Das Ziel des LänderForum Hessen ist es, die Erkenntnisse, die Schulleiterinnen und Schulleiter am Deutschen Schulleiterkongress gewonnen haben für die spezielle Anwendung an hessischen Schulen zu reflektieren und herunter zu brechen.

Das LänderForum Hessen wird durchgeführt von der Hessischen Lehrkräfteakademie und dem Hessischen Kultusministerium.

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Joachim Adler

Leiter der Qualifizierung für Führungsnachwuchskräfte in der Führungsakademie des Landesschulamts Hessen

 

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Carmen Kloft

Leiterin der Koordinierungsstelle 'Hessische Lehrkräfteakademie - Hessisches Kultusministerium

 


PF49: LänderForum Rheinland-Pfalz

Gemeinsamer Blick über den Tellerrand - Schule der Zukunft gestalten

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Das Forum bietet für die Kongressteilnehmer aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, sich über Gehörtes und Erlebtes auszutauschen, ihre Einschätzungen zu vergleichen und gemeinsam Transferüberlegungen für Rheinland-Pfalz anzustellen. Was hat uns inspiriert? Was könnte für Rheinland-Pfalz zukunftsweisend sein?

Das Länderforum wird veranstaltet vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz (PL), dem Landesverband Bildung und Erziehung Rheinland-Pfalz (VBE RP) und dem Schulleitungsverband Rheinland-Pfalz (SVR).

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Gerhard Bold

Vorsitzender des VBE-Landesverbandes Rheinland-Pfalz

 

 

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Dr. Karla Tonn

Leiterin des Zentrums für Schulleitung und Personalführung, Pädagogisches Zentrum Rheinland-Pfalz

 


PF55: Ergänzen, nicht ersetzen

Wie digitale Medien Lehren und Lernen bereichern können

Samstag, 05. März 2016, von 10:45 - 12:00 Uhr

Nur wer versteht, wie die von konvergenten Medien geprägte Gesellschaft funktioniert, kann den digitalen Wandel besser verstehen und zunehmend auch mitgestalten. Digitale Medien in der Schule nicht zu verwenden und zu adressieren hieße, die Lebenswelt der Jugendlichen aus dem Klassenraum auszuschließen. Das Lernen mit und über Medien, neue digitale Kulturtechniken müssen wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Grundbildung sein. Dabei geht es nicht um vollständiges Ersetzen bewährter Methoden und Instrumente durch Technologie und digitale Medien, sondern um die sinnvolle und sachgerechte Einbindung als Bereicherung in zahlreichen Unterrichtskontexten. Wie dies gelingen kann, skizziert der Vortrag anhand von internationalen Praxisbeispielen.

(Unterstützt durch Google Germany GmbH.)

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Sabine Frank

Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz Institution: Google Germany GmbH

 


Tag 3 | Samstag, 05. März 2016 von 13:00 - 13:45 Uhr

HV17: Pädagogische Führung mit Biss!

Wer Machtspiele durchschaut, macht sie überflüssig

Samstag, 05. März 2016, von 13:00 - 14:00 Uhr

80% Gutmensch und 20% Mephisto gelten als das ideale Führungsprofil von Schuldirektorinnen und Direktoren. Die 80% dürften die meisten der Kongress-Teilnehmerinnen und Teilnehmer beherrschen, bei den 20% könnte es vielleicht bei dem ein oder anderen noch Luft nach oben geben – und auf diese 20% konzentriert sich der partiell ethisch zweifelhafte, aber realistische Vortrag. Vorgestellt werden u.a die Machtspiele, die in akademisch geschulten Kollegien einer Führungskraft das Leben schwer machen können. Der Referent weiß, wovon er spricht: jahrelang leitete er ein Department mit 51 Wissenschaftlern und 1400 Studierenden. Dass es dabei nicht immer nur pazifistisch zugehen konnte, dokumentiert sein Leitsatz: „One evil action every day, keeps the psychiatrist away.“ Dass der Vortrag aber nicht zu mephistiophelisch, sondern eher unterhaltsam werden dürfte, garantiert Weidners hoffnungsvolle Leidenschaft: er ist Vorstandsmitglied im Hamburger „Club der Optimisten“. Es könnte also schön werden!

Der Vortrag verhindert, dass Schuldirektorinnen und Direktoren Opfer von Machtspielen im Kollegium oder mit der Schulaufsicht werden.

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Prof. Dr. Jens Weidner

Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie /Management-Trainer, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg